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Ab Februar dürfen Passagiere der Fluggesellschaft Emirates an Bord per Handy telefonieren. Der Minutenpreis wird bei etwa drei Dollar liegen.
(Wien, 16.1.2007) Die arabische Fluggesellschaft Emirates wird die Nutzung von Handys auf der ersten Flug-Route erlauben. Ende Dezember wurden mehrere Maschinen des Unternehmens mit einer Technologie ausgestattet, die Telefonate über Satelliten in die Handy-Netze bringt. Auch das SMS-Senden wird möglich. Andere Datenverbindungen sollen folgen.
Telefonate über den Wolken Ab Februar können Passagiere einer Emirates-Maschine auch während des Fluges ihr Handy nutzen. Die erforderlichen Genehmigungen von Flugsicherheits- und Telekommunikationsbehörden aus 25 Ländern Europas und Asiens hat Emirates bereits eingeholt. Die Fluggesellschaft arbeitet bei der Umsetzung des Dienstes mit AeroMobile zusammen.
Günstiger als Bordtelefone Der Minutenpreis wird bei drei Dollar bis 3,50 Dollar für aus- und eingehende Gespräch liegen. Damit sind die Gespräche immer noch billiger als bei Bordtelefonen. Viele Passagiere nutzen aber trotz der hohen Preise die Telefone, die an Rückseite der Sitze angebracht sind. Die Handys dürfen beim Start und bei der Landung weiterhin nicht verwendet werden. Erst ab 3.000 Metern Flughöhe dürfen die Reisenden ihr Mobiltelefon betätigen.
In Planung Neben Emirates planen auch andere Fluggesellschaften einen Mobilfunk-Service. Air France-KLM, Ryanair aus Irland und die australische Qantas wollen noch dieses Jahr die ersten Dienste in Europa und Australien starten.
(jb)
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