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Für Mittelbetriebe schnürt IBM ein kompaketes RFID-Paket mit Hardware, Software und Beratung.
(Hannover, 12.3.2005) RFID soll über kurz oder lang in der Logistik den Barcode ersetzen. Derzeit sind die funkenden Chips, die auf kurze Entfernung die automatische Erkennung einzelner Objekte per Funk durch ein entsprechendes Lesegerät ermöglichen, vor allem im Handel und auf Palettenebene im Einsatz. Experten sehen in der Technologie ein beträchtliches Wachstumspotenzial. Analysten schätzten, dass das Marktvolumen bis 2009 auf bis zu 3,6 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 500 Millionen 2004 klettern werde.
IBM schnürte nun ein Starterpaket, das den Einsatz von RFID in der Logistik vor allem dem Mittelstand näher bringen soll. Für 12.000 Euro umfasse das Angebot Hardware, Software und Beratung, sagte Dirk Spannaus, RFID-Experte bei IBM, am Freitag auf der CeBIT in Hannover der Deutschen Presseagentur. Die Erfahrungen seien bisher durchweg positiv, sagte Spannaus der dpa. In der Lagerhaltung von Metro etwa – der Konzern experimentiert bereits seit geraumer Zeit mit der neuen Technologie - seien Kosteneinsparungen von rund 11 Prozent realistisch.
Metro-Sprecher Albert von Truchsess wollte sich indes jüngst in einem Gespräch nich auf Zahlen festlegen. Einen Return on Invest hätte man noch nicht berechnet, sagte er. Langfristig führt allerdings nach seiner Ansicht kein Weg an RFID vorbei.
(rb)
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