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Anstatt in zukünftige IT-Anschaffungen zu investieren, konzentrieren sich die meisten Unternehmen auf die Wartung von alten Systemen.
(Frankfurt/Main, 09.11.2005) Im Zuge der allgemeinen Kostendämpfung in der Wirtschaft sparen viele Unternehmen bei der Informationstechnologie (IT) an den falschen Kostenfaktoren. Dies geht in weiten Teilen zu Lasten der IT-Sicherheit. Auf diese Erkenntnis weist die Nationale Initiative für Internet-Sicherheit (NIFIS) unter Berufung auf Praxisanalysen der Beratungsgesellschaft IT Advisory Group hin.
Kaum Zukunftsinvestitionen "Die meisten Unternehmen stecken 90 Prozent ihrer IT-Aufwendungen in den operationalen Betrieb und die Wartung der Altsysteme. Nur zehn Prozent bleiben für Investitionen in die Zukunft übrig“, berichtet Tilmann Jourdan, Analyst und Vorstand bei der IT Advisory Group. Dieses Missverhältnis hat fatale Folgen: Da sich die Sicherheitsbedrohungen mit rasanter Geschwindigkeit ändern – von Viren und Würmern über Phishing und WLAN-Funknetzen bis hin zu Manipulationen durch die eigenen Mitarbeiter - kommen die meisten Firmen nicht mehr mit, ihre Präventions- und Abwehrsysteme parallel zum steigenden Bedrohungspotenzial aufzubauen bzw. anzupassen.
IT-Systeme wichtig für Firmenwert "Da die wenigsten Unternehmen jemals eine IT-Geschäftswertberechnung durchgeführt haben, sind sie sich völlig im Unklaren darüber, welche IT-Systeme in welchem Maße zum Firmenwert beitragen. Dies wäre jedoch eine wichtige Voraussetzung, um die Kostenschraube dort anzusetzen, wo die Kosten am höchsten und der Beitrag zum Firmenwert am geringsten ist", sagt Jourdan: "Wer an der falschen Stelle spart, nimmt unsichere IT-Systeme mit im Zweifel verheerenden Folgen in Kauf."
(im)
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