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Das Unternehmen konnte im zweiten Quartal den operativen Gewinn verdoppeln, der Umsatz ging um 15 Prozent zurück.
(Darmstadt, 30.07.2003) Die Software AG konnte im zweiten Quartal ihres Geschäftsjahres den operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahr fast verdoppeln. Wie das Unternehmen heute, Mittwoch, bekannt gab, wurde ein EBIT von insgesamt 10,6 Millionen Euro erzielt. Der Gewinn nach Steuern betrug 2,3 Millionen Euro, das ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis von 14,1 Millionen Euro. Das Ergebnis wurde durch den Verkauf von Finanzanlagen beeinflusst.
Weniger Umsatz Der Umsatz ging um rund 15 Prozent auf 104,7 Millionen Euro zurück. Währungsbereinigt hätte der Rückgang jedoch nur sieben Produzent betragen. Der Produktumsatz (Wartung und Lizenzen) hätte vor allem unter der allgemeinen Eurostärke gelitten, der Bereich Projektservices kam wegen geringer Nachfrage und Preisdruck unter die Räder.
Details Die Erlöse im Bereich der Wartungseinnahmen sind wegen der Dollarschwäche von 50,8 auf 48 Millionen Euro zurückgegangen. Bei den Lizenzeinnahmen musste die Software AG dagegen einen Umsatzrückgang um 22 Prozent auf 24 Millionen Euro hinnehmen. Der Umsatz bei den Projektdienstleistungen lag mit 31,6 Millionen Euro gleich um ein Viertel unter dem Vorjahresniveau.
Ausblick Der Vorstandsvorsitzende Karl Heinz Aichinger sieht erste Anzeichen für ein auflebendes Kundeninteresse und einen verbesserten Auftragseingang. Für das Gesamtjahr soll der Produktumsatz stabil bleiben, bei den Projektdienstleistungen werde dagegen bewusst ein Rückgang in Kauf genommen.
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