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Endkundengeschäft wächst um vier Prozent, Umsatzrückgang jedoch im Bereich Service Provider.
(Wien, 12. August 2003) Das Halbjahresergebnis der UTA Telekom AG sei vom anhaltend scharfen Preiswettbewerb im Festnetzgeschäft geprägt, der aber durch Kundenzuwachs und gesteigertes Verkehrsvolumen sowohl im Privatkunden- als auch im Business-Segment ausgeglichen würde. Mit 122,8 Millionen Euro Gesamtumsatz verzeichne UTA eine stabile Umsatzentwicklung, heißt es in einer Aussendung.
Im ersten Halbjahr erzielte UTA einen Gesamtbruttoumsatz von 122,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresumsatz (bereinigt um devestierte netway-Services) in Höhe von 123,2 Millionen. Euro (-0,3%). Während im Endkundengeschäft (Privat- und Firmenkunden) ein Umsatzplus von 4 Prozent auf 99,2 Millionen Euro erzielt wurde, führte der anhaltende Preisverfall im Mietleitungsgeschäft und beim Minute Trading im Geschäftsbereich Service Provider zu einem Umsatzrückgang auf 23,6 Millionen Euro (2002: 27,7 Mio. Euro), der auch durch die erfreulich positive Geschäftsentwicklung in Osteuropa und beim Internet-Upstream-Geschäft nicht kompensiert werden konnte.
Kundentwicklung Eine erfreuliche Tendenz zeigt sich bei der Kundenentwicklung, insbesondere im Telefoniebereich mit 15 Prozent mehr Kunden. Insgesamt vertrauten per Ende Juni bereits 520.000 Telefonie- (2002: 440.000) und 330.000 Internetkunden (2002: 320.000) auf Services von UTA. Auch die von UTA transportierten Verkehrsminuten (Telefonie und Internet) stiegen im ersten Halbjahr mit 9 Prozent auf 1.700 Millionen Minuten an.
Ausblicke Für das zweite Halbjahr rechnet Johannes Schwertner, Vorstand der UTA mit einem dynamischeren Geschäftsverlauf als im ersten Halbjahr. Konkret gehe er "von einem niedrigen einstelligen Umsatzwachstum für das Gesamtunternehmen" aus, da "im zweiten Halbjahr unsere Offensive am Markt bereits greifen sollte." Wenngleich der Preisdruck natürlich auch auf die Margen durchschlage, "halten wir an unserem Ziel fest, über das Gesamtjahr ein positives EBITDA auszuweisen", so der Finanzvorstand weiter.
Entbündelung Nach Abschluss des Pilotprojekts zur Entbündelung von Privatkunden steht der kommerzielle Rollout kurz bevor. "Ab September werden wir auch Privathaushalten österreichweit die Möglichkeit bieten, ihre Telefonie- und Internetservices über einen Direktanschluss von UTA zu beziehen. Damit werden rund 45 Prozent aller österreichischen Haushalte erstmals wirkliche Wahlfreiheit und völlige Unabhängigkeit vom Ex-Monopolisten genießen", freut sich DI Romed Karré, Vorstand der UTA.
(ed)
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