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Internetpolizei gefordert

 

Mikko Hyppönen fordert die Einrichtung einer Internetpolizei, die Cyberkriminellen das Handwerk legen soll.

(München, 21.10.2008) Mikko Hyppönen, Chief Research Officer des IT-Sicherheitsunternehmens F-Secure fordert die Etablierung einer eigenständigen Internetpolizei.

Überführung Cyberkrimineller schwierig
Aus der Medien-Untersuchung von F-Secure geht hervor, dass es besonders schwierig ist, Cyberkriminelle zu überführen. Der Datensicherheitsreport für das dritte Quartal 2008 belegt die Hürden, die man im Umgang mit Internetkriminellen nehmen muss. Ein Beispiel: Ein amerikanischer Spammer hatte gegen die Entscheidung des obersten Gerichtshofes Berufung eingelegt und diese mit dem Argument begründet, dass doch jedem Bürger ein freies und anonymes Recht auf Meinungsäußerung zustehe.

Hyppönen meint: „Das Internet hat keine Grenzen. Online-Kriminalität findet also international statt. Derzeit verfügen lokale Polizeibehörden aber oft nur über begrenzte Ressourcen zur Untersuchung dieser Fälle. Es macht daher Sinn, über die Gründung einer Online-Version der Interpol nachzudenken. Dieser ‚Internetpol‘ würde sich dann mit dem Entdecken und Untersuchen der Spitze dieser ‚kriminellen Online-Nahrungskette‘ beschäftigen."

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