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Die ersten 200 Linzer surfen per Internet aus der Steckdose.
(Linz, 16.10.2002) In Linz surfen nach einem zweimonatigen Probebetrieb die ersten 200 Kunden über das Internet aus der Steckdose der Linz AG. Bis Ende 2002 rechnet das Unternehmen mit 1.000 Kunden.
In fünf Jahren 30.000 Kunden Derzeit könnten bis zu 6.000 Haushalte in Linz Internet aus der Steckdose nutzen, bis Ende 2002 sollen es rund 11.000 sein. Mit der neuen Technologie werde das Unternehmen zum Multi-Utility-Anbieter, erklärte der Vorstandsvorsitzende Josef Stockinger. Man wolle bundesweit Energieversorger als Kunden gewinnen. In den nächsten fünf Jahren sollen rund 30.000 Endkunden an die Powerline-Technologie angeschlossen werden. Rund sieben Mio. Euro werden laut Stockinger bis 2006 in den Ausbau investiert. Bis dahin will man auch 14.000 bis 15.000 Kunden dazugewinnen. Der Breakeven soll in drei Jahren erreicht sein.
Zahlreiche Ausstiege aus Powerline In der letzten Zeit hat Internet aus der Steckdose vermehrt Rückschläge erleiden müssen. Zuletzt hat der deutsche Energieriese RWE seine Aktivitäten per 30. September beendet. Neben technischen Problemen mit dem Modem der Schweizer Firma Ascom wurden mangelnde Kapazitäten in zusammenhängenden Frequenzbereichen als Gründe genannt.
Störungen und Interfernezen Bei bisherigen Powerline-Versuchen kam es immer wieder zu Störungen. Zudem ist immer noch unklar, ob sich der Datenverkehr über die Steckdose bei einer echten Massenanwendung bewähren kann.
(ed)
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