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Cyberkriminelle mit professionellen Methoden

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Auch im Bereich der Online-Kriminalität gibt es mittlerweile Arbeitsteilung. Experten von Symantec zeigen sich über die Entwicklung beunruhigt.

(Cupertino, 17.9.2007) Online-Kriminelle werden immer professioneller, heißt es im aktuellen "Internet Security Threat Report" von Symantec. Vor allem die Verbreitung von Underground-Economy-Servern, auf denen Geschäfte mit persönlichen Daten von Phishingopfern betrieben werden, ist demnach beunruhigend. Die steigende Professionalität in den Geschäftsbeziehungen zwischen Hackern, Phishern und anderen Online-Kriminellen sei ein alarmierender Trend, so die Experten.

Arbeitsteilung
Auch im Bereich der Online-Kriminalität gibt es inzwischen Arbeitsteilung. "Sogenannte Phisher kaufen sich ein Tool-Kit wie Mpack, das zuvor von Hackern programmiert wird. Damit besorgen sie sich die Daten von Privatpersonen. Da sie die große Menge an Informationen in den meisten Fällen gar nicht selbst verwerten können, werden sie über Underground-Economy-Server weitergehandelt", so Candid Wüest, Sicherheitsexperte bei Symantec Deutschland.

Schädlinge vermehren sich
Dem Bericht zufolge wurden während des ersten Halbjahres 2007 weltweit 120 Millionen Rechner überwacht. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl an Viren, Würmer und Trojaner deutlich angestiegen. 212.101 neue Codes wurden gefunden. Die meisten Rechner, die sich durch Web-Robots-Programme infiziert haben, stehen in China. Diese Programme können online automatisch Handlungen ohne Wissen des Anwenders durchführen.

Gute Tipps
Wüest rät daher: "Zunächst gilt es seinen gesunden Menschenverstand einzusetzen und keine zwielichtigen Links anzuklicken beziehungsweise keine persönliche Daten an unbekannte Websites weitergeben. Außerdem kann aktuelle Sicherheitssoftware das Risiko erheblich mindern."

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