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Virtueller Stadtführer

 

Wiki Vienna nennt sich ein ehrgeiziges Projekt, das den Kartensystemen von Google und Microsoft die Stirn bieten will.

(Wien, 27.8.2007) Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, doch bis 2010 will das VRVis Wien (Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung) den ersten Prototypen für ein virtuelles Wien in 3-D fertigstellen. Wie "futurezone.orf" berichtet, haben die Entwickler des VRVis in zweieinhalbjähriger Teamarbeit mit verschiedenen Institutionen Algorithmen und technischen Möglichkeiten entwickelt, um 3-D-Modelle aus Digitalfotos zu bauen.

Wikipedia-Prinzip
Nach dem Vorbild des Namenspaten Wikipedia sollen Nutzer aktiv am Bau der virtuellen Stadt beteiligt sein. Jeder User ist eingeladen mit dem Handy aufgenommene Fotos an den Server des Systems zu schicken, wo sie mit den vorhandenen Bildern und Informationen zum Standort kombiniet werden. Aktuelle Veränderungen im Stadtbild will man so auch im virtuellen Stadtführer schnell sichtbar zu machen. Das VRVis erhofft sich dadurch einen Vorteil gegenüber den Kartensystemen von Google und Microsoft.

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