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Der Geschäftsführer von Whole Foods Market hat jahrelang unter einem Pseudonym gepostet und gegen die Konkurrenz gewettert.
(Washington, 17.7.2007) Die US-Börsenaufsichtsbehörde hat eine informelle Untersuchung gegen John Mackey, Geschäftsführer von Whole Foods Market, eingeleitet. Grund dazu gaben seine Online-Postings. Acht Jahre lang hat Mackey unter einem Pseudonym in einem Yahoo-Forum gepostet und gegen die Konkurrenz geschimpft, während er das eigene Unternehmen positiv darstellte. In den USA sind diese Praktiken strafbar.
Unternehmen steht hinter Manager Whole Foods Market steht hinter Mackey und ist von dessen Unschuld überzeugt, da der Manager keine vertraulichen Informationen veröffentlicht habe. In einem Bericht des "Wall Street Journals" wird darauf hingewiesen, dass man nie wisse, mit wem man es tun habe und es daher unwahrscheinlich sei, dass Mackey mit den Postings die Aktienwerte seines Unternehmens tatsächlich manipulieren konnte.
Weitere Fälle Der Fall Mackey ist nicht der einzige, der in letzter Zeit aufgedeckt wurde. So ging es auch im Prozess gegen den kanadischen Medienbaron Conrad Black unter anderem um Postings. Black soll Mitarbeiter aufgefordert haben, in einem Posting Börsenspekulationen für die schlechte Aktienperformance seines Verlags Hollinger International verantwortlich zu machen. Da der Mitarbeiter der Forderung nicht nachkam, soll Black selbst unter einem Pseudonym gepostet haben.
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