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Metakall: Mobiles VoIP für wenig Geld

 

Mit der neuen Technologie können IP-Telefonate via WLAN geführt werden, ohne dabei einen Vertrag mit dem Betreiber des Hotspots eingehen zu müssen.

(Dublin, 10.7.2007) Irische Forscher haben unter dem Namen "Metakall" eine neue Mobilfunktechnologie entwickelt, die günstige IP-Telefonate via WLAN ermöglichen soll, ohne dabei einen Vertrag mit dem Betreiber des Hotspots eingehen zu müssen. Das Uni-Projekt am "Centre for Telecommunications Value Chain Research" (CTVR) in Dublin soll mit 400.000 Euro finanziert werden.

Nur genutzte Online-Gesprächszeiten zahlen
"Mit Metakall ist es möglich, an Hotspots weltweit mit dem WLAN-fähigen Mobiltelefon oder Laptop Telefongespräche zum Preis von weniger als fünf Cent zu tätigen", so Donal O'Mahony, Direktor des CTVR. Dabei soll die Abrechnung der Kosten nur auf Basis der tatsächlich genutzten Online-Gesprächszeiten erfolgen. IP-Telefongespräche via WLAN werden von den meisten Diensten derzeit nur mit vertraglicher Bindung, monatlichen Kosten oder einer Wertkarte angeboten.

Durchschnittspreis von fünf Cent
Metakall hingegen verwendet eine Abrechnungstechnik, bei der dem Betreiber des Hotspots eine kleine Summe für die Onlinezeit bekommt. "Unsere Software ist am Mobiltelefon oder dem Notebook installiert und loggt sich automatisch an dem nächsten verfügbaren Hotspots ein", so O´Mahony. Kosten würden nur dann anfallen, wenn ein Gespräch geführt wird. Der Preis wird während des Telefonats am Display angezeigt. Der CTVR-Chef erwartet, dass mit Metakall ein Durchschnittspreis von fünf Cent erreicht wird.

Verhandlungen
Derzeit werden noch Verhandlungen mit Netzbetreibern geführt. Die Software soll unter gängigen Betriebssystemen, sowie auf Handys und PDAs laufen. Zudem wollen die Entwickler mit Anbietern von reinen WLAN-Telefonen wie Linksys zusammenarbeiten.

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