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Betrüger nutzen ergaunerte Kreditkarteninformationen, um Geldspenden an karitative Organisationen zu schicken.
(Wien, 10.7.2007) Die Sicherheitsspezialisten von Symantec haben einen neuen Trend bei Onlinekriminalität entdeckt. Kreditkartenbetrüger verwenden gestohlene Kreditkartennummern, um Geldspenden an karitativen Organisationen zu senden.
Spenden als Test Dabei handelt es sich weniger um eine gute Tat, als vielmehr mehr um einen Test, ob die Kreditkarte auch tatsächlich verwendet werden kann. Kleine Spenden ziehen weniger Aufmerksamkeit auf sich, als wenn der Dieb mit der gestohlenen Kreditkarte bei Onlineshops bezahlen würde. Denn Kreditkarteninformationen werden in Betrügerkreisen gehandelt. Die Käufer müssen daher zuerst testen, ob die Karte noch aktiv ist.
Einfachere Kontrolle Es sei zunehmend schwerer geworden, die Karten zu überprüfen, ohne die Alarmglocken zu läuten und zu riskieren, dass die betroffene Karte deaktiviert wird, schreibt Yazan Gable, IT-Security-Experte bei Symantec, in seinem Weblog. Mit der Online-Spendemethode sei es einfacher, die Alarmsysteme zu umgehen.
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