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Immer mehr Unternehmen setzen auf VoIP. Sie versprechen sich davon Kostenreduktion und Produktivitätssteigerung.
(London. 6.7.2007) 70 Prozent der Unternehmen wollen in den kommenden zwei Jahren mobiles VoIP nutzen. Dies geht aus einer Studie des britischen Marktforschers Coleman Parkes hervor. Die befragten IT-Entscheider erklärten, dass die Vorbereitungen schon am Laufen sind. Der Umstieg wird mit sinkenden Kosten und Produktivitätssteigerung begründet.
Produktivitätssteigerung Unternehmen nutzen schon jetzt mehr Datendienste mobil. E-Mail, Kalender und Internet sind bereits Standard, so die Studienautoren. Über 90 Prozent der Unternehmen verwenden diese Funktionen am Mobiltelefon. Von der Einführung der Internettelefonie erhoffen sich 82 Prozent, mehr Zeit für ihr Kerngeschäft zu haben. Smartphones sind zurzeit vor allem in der Chefetage zu finden: 67 Prozent der Manager nutzen dementsprechende Geräte, bei den untergebenen Mitarbeitern sind es nur 35 Prozent. IT-Manager sehen aber auch Gefahren, die die VoIP-Telefonie mit sich bringt. Vor allem fürchten sie um die Sicherheit ihrer IT-Systeme.
Im Consumer-Markt Mobile Internettelefonie hält aber nicht nur in Unternehmen Einzug, sondern ist auch im Consumer-Bereich im Vormarsch. So bauen europäische Mobilfunkbetreiber derzeit ihre WLAN-Dienste aus und versuchen Kunden für Internetangebote zu begeistern, wie etwa durch VoIP-Gespräche als Premium-Dienst. Die Provider wollen dadurch ihre Position auch gegenüber VoIP-Anbietern stärken, wie etwa Skype. Dessen Handy-Version wurde bereits fünf Millionen Mal heruntergeladen.
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