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Angehörige können dem Verstorbenen auf dem virtuellen Friedhof ein Denkmal setzen. Der Dienst ist bislang kostenlos.
(Amsterdam, 6.7.2007) Mit Respectance wurde eine neue Social Networking Plattform ins Leben gerufen, die sich einer ganz speziellen Zielgruppe widmet: Verstorbenen. Trauernde Angehörige können auf dem virtuellen Friedhof Profile anlegen. Mithilfe von Texten, Bildern und Videos soll an die verstorbene Person erinnert werden.
Gemeinsam trauern Gerade in einer Zeit, in der die Gesellschaft immer älter wird, sei es wichtig, Menschen bei der Trauerarbeit zu helfen, erklären die Betreiber des Dienstes ihre Idee. Mit dem virtuellen Grabstein soll die Möglichkeit geboten werden, seine Gefühle gegenüber anderen auszudrücken. Das Angebot richtet sich auch an Menschen, die nicht zur Beerdigung kommen können. Bei "Respectance" könne man online seine Trauer mit anderen teilen, heißt es.
Kostenloser Dienst Nutzer setzen aber nicht nur ihren verstorbenen Angehörigen ein Denkmal, sondern auch ihren Idolen. So zählt das Profil von Kurt Cobain zu eines der meist besuchtesten. Aber auch unbekannte Personen werden durch ein Fenster, das alle Neuzugänge zeigt, auf der Startseite präsentiert. Das Angebot ist bislang kostenlos. Werbung gibt es auf der Seite keine.
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