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Webseiten werden zu Malware-Verteiler

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Immer häufiger wird auf Webseiten Malware versteckt. Die Zahl der Malware-infizierten E-Mails hingegen geht zurück.

(Wien, 28.6.2007) E-Mails werden nicht mehr so häufig als Malware-Verteiler benutzt. Das Sicherheitsunternehmen Secure Computing hat eine deutliche Verschiebung hin zu Webseiten als Verteilungsinstrument für Viren, Würmer und Trojaner registriert.

Adware per Download
So haben die Spezialisten etwa eine Webseite ausfindig gemacht, die YouTube ähnelt, deren Videos jedoch beim Herunterladen eine extrem aggressive Adware auf den PC installieren. Ein vor kurzem entdecktes Netz von mehr als 10.000 manipulierten Internetseiten, das vom russischen Exploit-Tool Mpack verbreitet wurde, verfolgt einen ähnlichen Ansatz.

Bösartige Werbeschaltungen
Aber auch hybride Attacken sind laut Secure Computing im Vormarsch. Dabei werden auf verschiedenen Webseiten bösartige Banner platziert, die Nutzer dann auf eine spezielle Internetseite weiterleiten soll. Dort werden schließlich im Hintergrund Keylogger, die die Eingabe von Passwörtern protokollieren, installiert.

5.000 Seiten endeckt
Jeden Tag würden rund 5.000 kompromittierte Seiten entdeckt, so die Sicherheitsexperten. Die Anzahl der Malware-infizierten E-Mails sei im gleichen Zeitraum um die Hälfte zurückgegangen. Angreifer verwenden demnach elektronische Nachrichten überwiegend für gezielte Attacken auf ausgewählte Empfänger, aber nicht mehr für die massenweise Verbreitung von Malware.

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