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Gratisangebote im Netz kosten oft viel Geld

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Allein in den letzten zwölf Monaten haben sich etwa 25.000 Konsumenten über scheinbar kostenlose Angebote im WWW beschwert.

(Wien, 25.6.2007) Dubiose Gratisangebote im Internet werden vielen unwissenden Verbrauchern zum Verhängnis. 5.000 Beschwerden sind beim Internetombudsmann allein über die Webseite Lebensprognosen.com, auf der man seine Lebenserwartung errechnen lassen kann, eingelangt. "Bis vor einer Woche war auf der Webseite nicht ersichtlich, dass die Eingabe der Daten etwas kostet", so Ronald Hechenberger, Projektleiter von Saferinternet.at, gegenüber dem "pressetext". Nach zahlreichen Ermahnungen haben die Betreiber nun auch den Preis für die Lebensprognose aufgelistet. 59 Euro kostet das Service.

Keine persönliche Daten angeben
Viele Konsumenten wissen nicht, dass sie in solchen Fällen die Angebote nicht bezahlen müssen. Man sollte nicht bei jedem Angebot die persönlichen Daten angeben, rät Hechenberger. Eingehende Rechnungen müssen nicht bezahlt werden, heißt es weiter. Betroffene sollten sich stattdessen an den Ombudsmann wenden. Derartige Angebote wird es immer wieder geben, da die Betreiber meist ihren Sitz im EU-Ausland haben, so auch die Internet Service AG, die Betreiberin von Lebensprognosen.com. Damit wird es schwieriger die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Unwissend
Allein in den letzten zwölf Monaten haben sich etwa 25.000 Konsumenten über scheinbar kostenlose Angebote im Netz beschwert. Die Dunkelziffer sei weit höher. Der Schaden beläuft sich nach Hochrechnungen der Ombudsstelle in die Millionenhöhe. Hechenberger führt dies auf die Unwissen heit der meisten Konsumenten zurück. "Bei Auktionen wissen die Verbraucher oft nicht, dass sie nicht per Vorauskasse bezahlen sollen", so Hechenberger.

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