Neuer Trend: Online-Buchklubs

Auf der Website LibraryThing können Mitglieder ihre Literatursammlungen katalogisieren und User suchen, die einen ähnlichen Buchgeschmack haben.

(Wien, 5.3.2007) Ein neuer Trend hat die USA erfasst: Online Buchklubs. Damit erreicht "Social Networking" jetzt auch ältere Internetnutzer. Auf der Seite LibraryThing können Mitglieder ihre Büchersammlung katalogisieren und veröffentlichen. Mittlerweile zählt die Website 150.000 Mitglieder. Diese können miteinander in Kontakt treten und ihre privaten Bibliotheken vergleichen.

Bücher suchen
Um ein Buch zu finden, müssen Mitglieder lediglich den Titel in die Suchmaschine eingeben, die dann zusätzliche Informationen wie ISBN-Nummer und das Buchcover anzeigt. Dazu werden die Datenbanken von Amazon, der US-amerikanischen Kongressbibliothek und 70 weiteren Bibliotheken durchsucht. Zusätzlich können die Bücher auch mit weiteren Informationen zum Inhalt oder zum Genre des Buches oder persönlichen Anmerkungen versehen werden. 

Personalisierte Buchtipps
Die Literatursammlung können Mitglieder nach verschiedenen Aspekten ordnen und ausdrucken. Zudem ist es möglich andere User zu finden, die einen ähnlichen Buchgeschmack haben. Auf LibraryThing läuft auch ein Programm, das auf Grundlage der bereits gelesenen Bücher personalisierte Buchtipps liefert.

Finanzierung
Auf der Seite sind keine Werbungen platziert. Sie wird zum Teil durch Mitgliedsbeiträgen und mit Hilfe von Amazon finanziert. Wer weniger als 200 Bücher registriert, kann LibraryThing aber auch kostenlos nutzen.


(jb)


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