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Betreiber des Social Network soll Schutz- und Kontrollsysteme zu spät eingerichtet haben.
(Wien, 19.1.2007) Vier Familien von minderjährigen Missbrauchsopfern aus den USA haben vor dem Landesgericht Los Angeles Klagen gegen das Social Network MySpace eingereicht.
Vier unabhängige Klagen Die Familien aus New York, Texas, Pennsylvania und South Carolina gehen für ihre 14- bis 15-jährigen Töchter vor Gericht, die mutmaßlich auf MySpace Männer kennen gelernt haben sollen, von denen sie zu einem Treffen überredet und dann vergewaltigt wurden.
Bereits verurteilt Im Fall einer texanischen Familie die 15-jährige Tochter zu einem Treffen überredet. Der Täter setzte sein Opfer unter Drogen und missbrauchte sie. Er wurde inzwischen zu einer 10-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt.
Kontrollmaßnahmen Elternverbände und Strafverfolgungsbehörden warnten in der Vergangenheit mehrfach davor, dass Kinderschänder Online-Communities nutzen, um Kontakt mit ihren späteren Opfern aufzunehmen. Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass MySpace plane, eine Kontrollsoftware für Eltern bereitzustellen, mit deren Hilfe die Erziehungsberechtigten die Aktivitäten ihrer Kinder in solchen Netzwerken überwachen werden können
(os)
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