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Die BA-CA bietet ab Herbst ein neues Service an. Die Überweisungs-Daten werden dem Kunden per SMS geschickt.
(Wien, 16.1.2007) Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) sagt Phishern jetzt den Kampf an. Im Vorjahr wurden vier Phishing–Attacken auf Online-Banking-Kunden der BA-CA gestartet. Knapp 500 Konten mussten vorübergehend gesperrt werden. Das neue Jahr wurde mit einem weiteren Angriff eingeläutet. Der Schaden beläuft sich laut Unternehmensangaben auf einen sechsstelligen Betrag. Dabei sind neben den gestohlenen Geldsummen auch die Kosten für die Phishing-Hotline und Aufwendungen zur Rückholung des Geldes inbegriffen.
Die Bank will nun weitere Maßnahmen zur Sicherung der Kundendaten unternehmen. Vergangenes Jahr wurde eine zusätzliche Transaktionsnummer bei der Überweisungen eingeführt und das Limit für Online-Überweisungen gesenkt. Im Herbst sollen jetzt zusätzlich "Mobile-TANs" eingeführt werden. Dabei werden die Überweisungs-Daten dem Kunden per SMS aufs Handy geliefert. Es entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Dieses System soll sicherer sein, da es keine Liste mit TANs gibt und der Kunde bei jeder Transaktion ein eigenes SMS erhält. Die Erste Bank und Raiffeisen bieten bereits ein derartiges Service an. Die BA-CA hofft, dass bis zu 70 Prozent ihrer Online-Banking-Kunden auf den SMS-Dienst umsteigen.
(jb)
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