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Privatpersonen gelangen immer öfter in das Visier von Hacker. Die Online-Kriminellen haben es dabei auf vertrauliche Daten abgesehen.
(Wien, 25.9.2006) Privatanwender sind für Hacker und Internet-Kriminelle begehrte Beute. Das geht aus einer aktuellen Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec hervor. 86 Prozent aller registrierter Angriffe zielen auf Privatpersonen ab. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Privatanwender mit dem Sicherheitsschutz ihres Computers weniger konsequent umgehen. An zweiter Stelle liegen laut dem Sicherheitsreport Finanzdienstleister mit etwa 14 Prozent.
Angriffsziel: PIN-Code Bei den Attacken geht es vor allem um Geld. Bereits 30 der 50 am weitesten verbreiteten Schädlinge seien Programme, die es auf vertrauliche Daten wie PIN-Codes oder Kennwörter abgesehen haben. Laut Sicherheitsreport gab es im untersuchten Zeitraum weniger Phishing-Mails, die Variantionsmöglichkeiten sind aber um 81 Prozent gewachsen. Die Hacker verwenden immer aufwendigere Mails und suchen ihre Opfer gezielt aus.
USA: Land der Schädlinge In der Verbreitung von Schädlingen nehmen laut Studie die USA mit 37 Prozent den Platz eins ein. Mit zehn Prozent folgt schließlich China. Bei den Spam-Mails sind die USA mit 58 Prozent führend, China zieht mit 13 Prozent nach. 54 Prozent des gesamten überwachten E-Mail-Verkehrs machen Spam-Botschaften aus.
Untersuchungszeitraum Symantec hat für die Studie den Zeitraum von Januar bis Ende Juni 2006 analysiert. In mehr als 180 Ländern wurden die Online-Aktivitäten beobachtet.
(jb)
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