|
Viele indische Unternehmen bieten via Internet Nachhilfe für britische und US-amerikanische Schüler an. Die Kosten sind meist gering.
(London, 18.9.2006) Immer mehr indische Unternehmen bieten Online-Nachhilfe für britische und US-amerikanische Schüler an. Hunderte e-Tutoren versuchen per Internet Kindern und Jugendlichen anderer Länder zu helfen.
Hilfe für wenig Geld Was die indischen Nachhilfelehrer auszeichnet: Sie bieten ihre Unterstützung für wenig Geld an. Die neue Firma Tutorvista verlangt 50 Pfund pro Monat. Dem britischen Schüler steht dafür uneingeschränkte Hilfe zur Verfügung. "In Großbritannien gibt es kein Geld, um für eine ausreichende Zahl an Lehrkräften in den Schulen zu sorgen und es ist fast unmöglich für Kinder, persönliche Aufmerksamkeit zu bekommen", so der Unternehmer Krishnan Ganesh im Interview mit "Guardian".
Schulungen in Sprache und Kultur Die Nachhilfestunden laufen über ein Whiteboard, das Lehrern und Schülern das Zeichnen von Symbolen und somit das gemeinsame Arbeiten ermöglicht. Oft wissen die Schüler gar nicht, woher ihre Lehrer stammen. Die e-Tutoren besuchen zusätzlich Schulungen um ihr Englisch aufzubessern und die britische Kultur kennen zu lernen. Auch in den britischen Slang werden sie eingeführt. Nachhilfelehrer für US-Schüler üben sogar den US-amerikanischen Akzent.
(jb)
© Telekom-Presse
|