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Hacker erlangten Zugriff auf Daten von Kunden, welche über den Webshop des amerikanischen Telefonkonzerns eingekauft hatten.
(Wien, 30.08.2006) Bei einem großangelegten Einbruch in die internen Systeme des US-Telefonkonzerns AT&T haben sich Hacker Zugriff auf mehrere tausend persönliche Informationen von Kunden zwecks Identitätsdiebstahl verschafft. Es sind hauptsächlich Daten von Kunden gesammelt worden, welche DSL-Geräte über den Webshop von AT&T gekauft hatten.
Inzwischen seien alle Kreditkartengesellschaften, deren Kunden betroffen waren, benachrichtigt worden. Ebenfalls sei der Webshop vom Netz entfernt worden.
Hackergut: 19.000 Kundendaten Genaue Details über das vom Telefonkonzern verwendete System, in das eingebrochen wurde, und wie die Angreifer vorgegangen seien, gab das Unternehmen nicht bekannt.
Der Konzern hat allerdings bereits, laut "heise", die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden aufgenommen, um die Täter schnellstmöglich zu ermitteln. Die insgesamt an die 19.000 betroffene Kunden würden per E-Mail, Telefonanrufen und Briefen über die Sachlage informiert.
Der Telefonkonzern entschuldigte sich für den Vorfall und soll den Kunden Unterstützung und finanzielle Hilfen zugesichert haben, falls sich Probleme mit den Kreditkarten ergeben würden. Das Unternehmen wisse um die Wichtigkeit der persönlichen Daten, und würde, laut Priscilla Hill-Ardoin, Managerin bei AT&T, alles dafür tun, um die Privatsphäre der Kunden zu schützen und die Einbrecher ihrer Strafe zuzuführen.
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