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Die junge Generation führt eine Änderung des Medienverhaltens herbei. Klassische Medien werden zugunsten des Internets verweigert.
(London, 14.8.2006) Die junge Generation der 16 bis 24-Jährigen sorgt für eine bedeutende Änderung des Medienkonsums. Einer Studie der britischen Regulierungsbehörde Ofcom zufolge erteilt die Jugend den klassischen Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitungen eine Absage und wendet sich Onlinediensten zu. Auch die Nutzung von Breitband und Digital-TV steigt weiterhin. In Großbritannien nutzen 1,8 Millionen Haushalte ihre Breitbandverbindungen für Internet-Telefongespräche. Die jungen Menschen widmen sich den neuen Technologien in viel schnellerem Tempo als die restliche Bevölkerung.
Jeder Fünfte hat eine eigene Homepage Die Gruppe der 16- bis 24-Jährigen bringt durchschnittlich knapp drei Stunden pro Woche für das Internet auf. 70 Prozent davon haben schon einmal eine Social-Networking-Site besucht. In der Gesamtbevölkerung kennen nur 41 Prozent derartigen Webseiten. Einer von fünf verfügt über eine eigene Homepage oder hat schon einmal einen Blog geschrieben. Die Hälfte aller 16- bis 24-Jährigen besitzt eine Spielkonsole und bwz. oder einen MP3-Player.
Klassische Medien verblassen Jugendliche dieser Altersgruppen schauen viel weniger fern als ein durchschnittlicher TV-Nutzer. Falls sie sich doch dazu hinreißen lassen, schenken sie ihre Aufmerksamkeit eher digitalen Privatsendern als dem öffentlichen Fernsehen. Auch der sinkende Konsum anderer Klassikern wie Zeitungen, Magazine und Radio dürfte auf die virtuelle Welt zurückzuführen sein.
Neuer Medienkonsum Das neue Medienverhalten wird künftig auch Medienbehörden, die Öffentlichkeit und die Politik beschäftigen. Es bleibt zu klären, wie mit diesen Veränderungen umzugehen ist. Auch die Geschwindigkeit mit der diese Altersgruppe ihr Konsumverhalten ändert, sei viel höher als in anderen Generationen, so ein Sprecher der Ofcom.
(jb)
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