Bild: Sxc

Neue Spyware im Firefox-Kleid

Ein Trojaner maskiert sich derzeit als Firefox- Erweiterung: Nach Installierung werden Passwörter und Kreditkartennummern auf externen Server gesendet.

(Wien, 27.7.2006) Der Antiviren-Spezialist McAfee warnt vor einem neuen Trojanischen Pferd, das sich als Firefox-Erweiterung tarnt. Verbreitet wird der Trojaner über Spam-Mails, die vortäuschen von Wal-Mart zu sein.

Bei einem Öffnen des Mail-Anhangs auf einem Windows-System soll sich der Trojaner als eine Firefox-Erweiterung installieren und sich als die tatsächlich existierende Extension numberedlinks ausgeben. Nach der Installierung werden im Browser unter anderem eingegebene Passwörter und Kreditkartennummern abgefangen und an einen externen Server versandt.

Der Dateianhang der Mail soll aus einem ausführbaren Windows-Programm, dem Downloader-AXM bestehen. Nach einem Start sollen Erweiterung aus dem Internet nachgeladen und direkt in die Konfigurationsdateien von Firefox eingetragen werden. Damit werde ein regulärer Installationsvorgang umgangen.

FormSpy
McAfee stuft die Verbreitung des Trojaners, den er FormSpy getauft hat, als zur Zeit noch gering ein. Fireforx-Erweiterungen werden üblicherweise als sogenannte XPI-Dateien vertrieben. Vor Installationen werden Anwender stets nach einer Bestätigung gefragt. Laut Geok Meng Ong, Mitarbeiter der McAfee Avert Labs, sollten Anwender bei der Installation unsignierter Firefox-Erweiterungen extreme Vorsicht walten lassen, und die Vertrauenswürdigkeit der Quellen überprüfen, wie er in einem Blog-Eintrag zu bedenken gibt.

Allerdings gehe diese gutgemeinte Warnung in diesem Fall, laut "heise", in die falsche Richtung. Erweiterungen würden sich sowieso nur von sehr wenigen speziellen Web-Seiten ohne zusätzliche Freigabe installieren lassen. Weiters würden momentan keine signierten Erweiterungen für Firefox oder Mozilla existieren. Dieser Mechanismus würde außerdem nicht gegen diese spezielle Attacke schützen: Falls ein Anwender einen Dateianhang öffnet und damit ein fremdes Programm auf seinem Computer ausführt, verfügt es automatisch über alle Optionen, welche der Anwender auch hat.

Grundsätzliche Tipps zum Schutz
Als Schutz gegen derartige Angriffe könne man daher nur empfehlen, prinzipiell keine Dateianhänge zu öffnen, die man nicht angefordert hat. Scheinbar vertrauenswürdige Absenderadressen sollten nicht als Garantie aufgefasst werden, dass es sich um seriöse Mails handelt, da Adressen gefälscht werden können. Bei Zweifeln könne man den vorgeblichen Empfänger telefonisch kontaktieren und die Echtheit der Mail bestätigen lassen.


()


Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.
Reaktionen auf diesen Artikel




Die Zukunft des Internets
Privatanwender im Visier von Hacker
Kampf den kinderpornografische Sites im WWW
Zweiter Versuch: Internet in hohen Lüften
Zifferndomains: Krach bei nic.at
Mit Mufin Musik identifizieren
Google steigt in die Politik ein
Risikofaktor Hacker
Yahoo-Aktien gefallen
125.000 Downloads von Disney-Filmen
Ziffern-Domains auf Erfolgsschiene
Anti-Drogen-Kampagne auf YouTube
Googles Online-Kalender in deutscher Version
Nachhilfe via Internet
Domain-Name: Zahlenspiel erlaubt
Grid-TV: Deutsche Bundesliga online
Anti-Spam-Organisation verurteilt
Google Earth in neuer Version
Hundstrümmerl zählen im Internet
Die Kleinen im Netz
Duden-Website für Kinder
Neuer Info-Dienst: Das Google-Barometer
Windows Live Search als finale Version
Trend: Online-Radio im Aufschwung
Tool filtert Google-Ergebnisse
Facebook: Funktion macht Privates öffentlich
Video-Downloads bei Amazon
Kettenmail: Falsch-Infos zum EU-Führerschein
Neues Wissensportal mit Open Access
Neue Dimension der Spam-Kriminalität
Ebay baut Autokategorie aus
Tele2UTA: Internet und Telefon günstiger
Domain-Endung .mobi kommt
Gesucht: Deutsches Wort für online
TA: Breitband um unter zehn Euro
Kostenloses Hotspotnetz in Polen
Googles Bücher-Download
AT&T: 19.000 Kundendaten gestohlen
Unsichere Online-Shops erkennen
Google plant neue Location Based Services
Gratis Musikdownload
Lycos USA: Neue Videosuche
Kein zensiertes chinesisches Wikipedia
Passwortschutz bei Teleworking zu wenig
Hohe Strafe für Festplatten-Löschung
Google Freund statt Feind
Hollywoodfilme vom AOL-Portal
Google Brasilien droht Schließung
Neue Würmer entdeckt
klicksafe.day auf der Games Convention
Markenhersteller sagen Ebay den Kampf an
Internet als Umzugshilfe
Web 2.0 nur für Profis?
Bildspams auf Vormarsch
Microsoft plant Online-Festplatte
Datenskandal: AOL zieht Konsequenzen
Google setzt auf Handy-Dienste
Musikverleger gegen Noten-Webseiten
Grundig startet MP3 Online-Plattform
Schweiz: Phishing-Attacke auf Bankkunden
Google verliert erstmals Marktanteile
Miranda und ICQ reden wieder
Online-Betrug: Mineralwasser statt Laptops
Die Virtuelle Welt als Arbeitsplatz
Reputation für Webseiten
Aus für "online on board"
Netz als feindliche Umgebung für Terroristen
Gratis Analyse-Tool für Webseiten
Neue Phishing-Attacke auf BA-CA-Kunden
Ebay sorgt für Trubel
Immobilienjagd auf www.immoads.at
Google schenkt seinem Heimatort kostenloses WLAN
Neue Geräte für die Internet-Telefonie
Virtuelle Welt verändert das Medienverhalten
Nahost-Konflikt: Der Krieg geht online
Konferenz via Skype
Kärnten: Rasantes Tempo beim Breitband-Ausbau
Ein Zug geht online
My-Hammer entdeckt Österreich
HostProfis ISP setzt auf VoIP
Wikipedia: Qualität statt Quantität
Neues Pärchen: Google und MTV
"Blog-Strich" im Kommen?
50.000 Euro Strafe für Web-Plagiate
Neue Reisepässe ausgetrickst
Vorsicht bei neuen WWW-Anwendungen
Gmail- Konkurrent: Lycos bietet drei GB Speicher
Mit Solarenergie ins Netz
Piratenpartei landet in Österreich
Online-Auktion: Positive Bewertung bringt Gewinn
eBay streicht Pro-Ana-Produkte
Bürgerjournalisten als Verbündete
eBay als Umschlagplatz für Fälscher
Vorm Urlaub: Klick auf Holidaycheck.de
Sorglos im World Wide Web
74.000 .eu-Domains gesperrt
Superstar ohne TV-Castingshow
Kurzfilm: Die Geschichte der Hacker
Neue Spyware im Firefox-Kleid
Neue Kampagne gegen Raubkopierer