|
Microsoft will Nutzer vor Phishing-Attacken schützen. Internet Explorer 7 wird mit einer "weißen Liste" ausgeliefert.
(Wien, 18.4.2006) Microsoft bringt den Internet Explorer 7 mit einer "weißen Liste", die etwa 100.000 vertrauenswürdige und meistbesuchte Websites beinhaltet, auf den Markt. Nach Angaben des Konzerns werden in 90 Prozent der Fälle Adressen aus dieser Liste abgefragt. Gibt der Nutzer eine Adresse außerhalb der "weißen Liste" ein, so erfolgt eine Anfrage an einen Microsoft-Server, der diese mit einer Liste der bekannten Phishing-Sites vergleicht. Der User wird gewarnt, wenn die Adresse auf dem besagten Phishing-Verzeichnis steht. Es bleibt dem Anwender jedoch selbst überlassen, wie er auf die Warnung reagiert.
In Viertelsekunde Sicherheit Die Überprüfung dauert laut Microsoft eine Viertelsekunde und läuft im Hintergrund ab. Persönliche Daten werden nicht übermittelt und die IP-Adresse nach der Kontrolle wieder gelöscht. Zusätzlich soll die Übertragung verschlüsselt über eine SSL-Verbindung geschehen. Skeptische Nutzer können den Phishing-Filter nach der Installation von Internet Explorer 7 wieder abstellen.
Zusätzliche Sicherheitsfunktionen Weitere Sicherheitsfunktionen der neuen Internet Explorer Version lassen sich nur in Verbindung mit dem Betriebssystem Windows Vista, das im Jänner 2007 erscheint, aktivieren. Für den kommenden Sommer ist noch ein kostenloser Jugendschutz-Filter für Eltern geplant.
(jb)
© Telekom-Presse
|