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Das Internet-Auktionshaus setzt seine Aufklärung zum Thema Phishing fort und startet eine europaweite Infokampagne. Auf dem Sicherheitsportal sind alle relevanten Infos zu finden.
(Wien, 27.10.2005) Der Handel im Netz wird immer intensiver. Und damit auch die kriminellen Aktivitäten. Mit einer neuen europaweiten Aufklärungskampagne will Online-Auktionshaus eBay seine User über Phishing informieren. Neben Newslettern erhält jeder eBay-Nutzer, der sich in sein eBay-Mitgliedskonto einloggt, einmalig eine Mitteilung mit Informationen zum Erkennen und zum Umgang mit gefälschten E-Mails. Auf dem Sicherheitsportal des Marktplatzes erhalten die Nutzer umfassende Hinweise dazu, wie sie sich vor gefälschten E-Mails schützen und Phishing-Versuche erkennen können. In einer virtuellen Info-Tour wird das Thema anhand von fünf Kapiteln mit Beispielen und Grafiken behandelt.
Indizien für gefälschte E-Mails Die Absender von Phishing-E-Mails missbrauchen bewusst den Namen bekannter Unternehmen, um das Vertrauen potenzieller Opfer zu gewinnen. Im vermeintlichen Namen der Unternehmen bitten sie die Empfänger meist darum, über einen Link oder ein Formular vertrauliche Daten wie beispielsweise die Kreditkartennummer, Kontodaten oder Passwörter einzugeben.
Achtung bei Drohungen Viele gefälschte E-Mails beginnen mit einer unpersönlichen Grußformel wie "Willkommen, eBay Mitglied!" und setzen die Empfänger unter Zeitdruck. Die Absender drohen damit, Mitgliedskonten zu sperren oder von anderen Sanktionen Gebrauch zu machen, wenn die Nutzer die gewünschten Daten nicht eingeben. Grundsätzlich sollte immer beachtet werden: eBay und andere seriöse Unternehmen fragen niemals per E-Mail nach vertraulichen Daten wie zum Beispiel dem Passwort.
Toolbar erkennt gefälschte Sites eBay hat für seine Mitglieder Sicherheitsfunktionalitäten entwickelt, die dabei helfen, sich vor Phishing zu schützen. Dazu zählt der Sicherheits-Check der eBay Toolbar. Er unterstützt dabei, gefälschte Websites, auf die Nutzer durch eine Phishing-E-Mail geleitet worden sind, zu erkennen. Ein sich farblich veränderndes Symbol zeigt an, ob sich der Internetnutzer auf einer von eBay verifizierten Website oder einer sonstigen - möglicherweise betrügerischen Website - befindet. Nutzer, die auf so eine Website gestoßen sind, haben über die Toolbar außerdem die Möglichkeit, diese Seite an eBay zu melden. Offizielle Nachrichten überprüfen Ebenfalls Schutz bietet das persönliche Postfach eines Nutzers, das unter dem Namen "Meine Nachrichten" in "Mein eBay" zu finden ist. eBay Österreich sendet alle wichtigen Nachrichten rund um das eigene Mitgliedskonto nicht nur an die bei eBay hinterlegte E-Mail-Adresse, sondern auch an "Meine Nachrichten". Ist sich ein Nutzer nicht sicher, ob eine E-Mail zu seinem Mitgliedskonto tatsächlich vom Auktionshaus stammt, kann er die Echtheit überprüfen, indem er nachschaut, ob diese Nachrichten auch in "Meine Nachrichten" vorhanden sind.
Daneben hat eBay unter spoof@ebay.de eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet an die Nutzer dubiose E-Mails senden können. eBay prüft die hier eingehenden E-Mails und gibt eine entsprechende Rückmeldung an den die anfragenden Nutzer.
(br)
© Telekom-Presse
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