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Egal, ob es um Computer, Internet oder Handys geht - die Anzahl der Nutzer dieser Technologien wächst in Österreich immer weiter.
(Wien, 13.10.2005) 47 Prozent der österreichischen Haushalte verfügen bereits über einen Zugang zum Internet, 63 Prozent haben mindestens einen Computer, 88 Prozent ein Handy (bei 29 Prozent ist es auch internetfähig) und 95 Prozent einen Fernseher. Zu diesem Ergebnis kam die Statistik Austria in Hinblick auf die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien der 16- bis 74jährigen Österreicher im Jahre 2005.
Vorarlberg top Etwa 1,5 Millionen Haushalte (das sind 47 Prozent) hatten zum Befragungszeitpunkt einen Internet-Zugang. An der Spitze liegen dabei die Vorarlberger (51 Prozent) und Salzburger (50 Prozent), während vergleichsweise wenige Kärntner und Vorarlberger (jeweils 40 Prozent) im Internet surfen können. Dabei gehen 85 Prozent mit einem Computer im Netz, 27 Prozent verwenden dazu hingegen einen Laptop.
Breitbandzugang immer beliebter Bereits die Hälfte der Haushalte steigt mit einem Breitbandzugang ins Internet ein, die andere Hälfte wählt sich über eine Telefonleitung (Analog-Modem, ISDN) ein. Hier gibt es deutliche Unterschiede zum Vorjahr: Da verfügten nur 36 Prozent über eine Breitbandverbindung, im Gegensatz zu den 57 Prozent, die sich über die Telefonleitung einwählten. Regional gesehen liegt Wien bei den Breitbandzugängen an der Spitze (64 Prozent), während in Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland deutlich mehr als die Hälfte der Befragten die Einwahl per Telefonleitung bevorzugen.
55 Prozent haben in den vergangenen Monaten zumindest einmal das Internet genutzt (75 Prozent von zu Hause aus, 45 Prozent von der Arbeit aus). Dabei überwiegen immer noch die Männer (60 Prozent) im Vergleich zu den Frauen (50 Prozent). Die Wiener gehören zu den stärksten Nutzern (61 Prozent), das Burgenland hat am wenigsten User (46 Prozent). Klar voran liegen die Schüler und Studenten (95 Prozent), das Schlusslicht bilden die Senioren (15 Prozent).
Internet-Banking, eGovernment und Online-Shopping Die am häufigsten genannten Aktivitäten waren dabei das Senden und Empfangen von E-Mails (87 Prozent) oder die gezielte Suche nach Informationen über Waren und Dienstleistungen (76 Prozent). 40 Prozent haben vom Internet-Banking Gebrauch gemacht, aber auch eGovernment-Angebote wurden genutzt. 45 Prozent der Befragten gaben an, Informationen auf Websites von öffentlichen Institutionen gesucht zu haben, 22 Prozent haben Formulare heruntergeladen und auf elektronischem Wege an eine öffentliche Einrichtung geschickt.
Aber auch Online-Shopping wird immer beliebter. 42 Prozent haben in den letzten zwölf Monaten schon einmal etwas über das Internet bestellt. Am häufigsten wurden dabei Bücher und Zeitschriften (40 Prozent) sowie Kleidung und Sportartikel (29 Prozent) gekauft.
(st)
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