|
|
Google und andere Dienste haben Satellitenbilder und Luftaufnahmen veröffentlicht, die das Ausmaß der Katastrophe besser veranschaulichen sollen als Berichte in den Medien.
(New Orleans, 5.9.2005) Hurrikan Katrina ist nach wie vor Thema Nummer Eins in den Medien. Doch die Bilder, die im Fernsehen und den Zeitungen präsentiert werden, vermitteln meist nur einen kleinen Ausschnitt der Schäden. "Wir bekommen viele dekontextualisierte Fotos, die ein Verstehen, was passiert ist, nicht wirklich möglich machen", erklärt die Autorin Kathryn Cramer der "New York Times". Auf ihrer Website www.kathryncramer.com zeigt sie seit vergangener Woche Vorher/Nachher-Bilder. Betroffene sollen sich so ein genaueres Bild davon machen können, wie es in ihren Wohngebieten aussieht.
Luftaufnahmen Und auch Google macht mit seiner Satellitenbild-Software Google Earth gemeinsam mit der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und der NASA Fotos von New Orleans und Biloxi zugänglich. Dabei werden ebenfalls Aufnahmen vor und nach dem Hurrikan gezeigt. Um die Bilder beatrachten zu können, muss man die Software (in Standardversion kostenlos) installieren. Auch die NOAA selbst hat aufgrund zahlreicher Anfragen Luftaufnahmen aus Kleinflugzeugen auf ihrer Webseite veröffentlicht.
(br)
© Telekom-Presse
|