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In einer Presseaussendung warnt der Sicherheits-Spezialist Sophos vor einer weiteren Zunahme von Dialer-Attacken.
(Wien, 30.6.2004) Aus England kündigt sich eine neue Welle von Dialer-Kriminalität an. Laut der britischen Regulierungsstelle für die Telekommunikationsbranche ICSTIS (www.icstis.org) stieg in der letzten Zeit die Zahl der Beschwerden von Anwendern, die horrende Telefonrechnungen erhalten hatten, nachdem ihr Rechner von einem Trojanischen Pferd befallen wurde.
Der Computerschädling hatte die Modem-Verbindung automatisch aktiviert und den Rechner in hochpreisige Telefonnummern eingewählt. ICSTIS hat daraufhin die National Hi-tech Crime Unit (NHTCU) eingeschaltet, um eine weitere Verbreitung zumindest teilweise zu verhindern. Die Einwahl-Nummern dürften unter anderem auf einen "Adult"-Mehrwertdienst in Moldavien verweisen.
Achtung vor hohen Telefonrechnungen Erfahrungsgemäß können aber nur Internet-Nutzer, die über Wähl-Verbindungen ins Internet gelangen, Opfer von Dialern werden. Diejenigen, die über Breitbandanschlüsse bzw. Standleitungen verfügen, sind normalerweise nicht betroffen. Aktualisierte Antiviren-Software kann allerdings bekannte Versionen dieser Trojaner aufspüren. Weiters sollte man seinen Computer immer mit Sicherheits-Updates auf dem neuesten Stand halten. Anwender sollten außerdem ständig auf der Hut sein, welche Software sie über das Internet auf ihren Rechner laden, denn neue Schadprogramme gibt es kontinuierlich.
Alleine 2003 waren 70 Prozent aller Beschwerden über erhöhte Telefonrechnungen auf Dialer-Attacken zurückzuführen, so ICSTIS.
Website von Sophos
(cb)
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