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Laut Experten ist Spim aufdringlicher als das herkömmliche Spam bei Mails - die Zahl der Spim-Meldungen soll sich noch heuer verdreifachen.
(Wien, 08.4.2004) Das kalifornische Technologie-Marktforschungsinstitut Radicati rechnet mit einem massiven Anstieg von "Spims" - das sind Spam-Meldungen an User in Instant-Messaging-Systemen. Spammer reagieren damit auf die immer größer werdende Zahl der User von Instant Messaging (IM) auf Plattformen wie etwa ICQ und MSN Messenger.
"Der Grund für Spim ist ganz einfach - das Geld und die Marketer gehen dorthin, wo die Leute sind", erklärt IDC-Analyst Robert Mahowald. So soll sich die Zahl noch im laufenden Jahr auf 1,2 Milliarden verdreifachen. Das ist im Vergleich zur Anzahl der weltweit verschickten Spam-Mails wenig. Analysten warnen aber, dass Spims drei Mal so schnell zulegen.
Aufdringlicher als Spam Da sie automatisch erscheinen, sobald sich ein User auf einer Plattform eingeloggt hat, sind die Spims besonders aufdringlich. Um an Usernamen heranzukommen, verwenden die "Spimmer" Software, die Chat-Rooms und Websites nach IM-Usernamen durchsucht.
Im Gegensatz zu Radicati sieht die Yankee Group noch kein Problem in Spims, dennoch sollten die IM-Manager das Spim-Aufkommen im Auge behalten. Laut Schätzungen bestehen derzeit zwischen fünf und acht Prozent der IM-Messages aus Spim, berichtet die Computerwelt.
Spam auch am Handy zunehmend problematisch Während hier zu Lande über Maßnahmen gegen die steigende Zahl unerwünschter Spam-Mails nachgedacht wird, droht in Asien bereits die nächste "Müll"-Welle: Spam via Handy wird dort bereits zu einem ernsthaften Problem. In Japan etwa gehen rund 90 Prozent aller Spams bereits aufs Handy.
(cb)
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