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Teenager sind im Umgang mit Webites ungeschickter als bislang angenommen. Ganz entgegen dem landläufigen Glauben sind sie den Erwachsenen in der Nutzung unterlegen.
(Zürich, 4.3.2005) Aktuelle Internet-Nutzerforschung zeigt, dass Teenager im Umgang mit Websites ungeschickter sind als Erwachsene. Nebenbei unterscheiden sich die Vorlieben der Teenager für gewisse Designelemente nicht stark von denjenigen der Erwachsenen, wie die Nielsen Norman Group in einer Studie herausfand. Das landläufige Vorurteil, dass Teenies sich auf dem Internet sicher und zielstrebig bewegen und eine starke Vorliebe für verrücktes Design haben, wurde gründlich widerlegt.
Langsamer als gedacht Eine Reihe von Usability-Tests in Amerika und Australien hätte nun gezeigt, dass die gemessene Erfolgsrate von Teenies beim Lösen vorgegebener typischer Aufgaben deutlich unter derjenigen von Erwachsenen liege. Verantwortlich für das schlechtere Abschneiden der Teenager sind der Studie zufolge drei Faktoren: Sie verfügen über geringere Lesefähigkeit, schlechtere Recherchestrategien und ein deutlich niedrigeres Geduldsniveau als Erwachsene.
Cool vor allem Ferner bestätigte sich in der Studie, dass Teenager coole Grafiken mögen und dem Erscheinungsbild größere Aufmerksamkeit schenken als Erwachsene. Allerdings schnitten in der Meinung der Teenies letztlich just jene Websites besser ab, die sich durch ein relativ moderates, klares Design auszeichnen. Am wenigsten mochten die jungen Nutzer langweilige und mühsam bedienbare Websites: Näheres dazu
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(rb)
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