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Intel will Energie drahtlos übertragen

 

Zum Abschluss des Intel Developer Forums (IDF) präsentierte Intel-Technikchef Justin Rattner, wie man künftig Handys und Laptops ohne Verbindung zur Steckdose aufladen könnte.

(Wien, 25.8.2008) Auf der Hauseigenen Entwicklerkonferenz zeigt Intel ein Forschungsprojekt, das es bald möglich machen soll, Geräte kabellos mit Strom zu versorgen. Zur Demonstration zeigte Rattner eine Lampe mit einer 60-Watt-Glühbirne, die ohne Kontakt zur Stromquelle zum Leuchten gebracht wir. Das Besondere daran ist der hohe Wirkungsgrad: Die Leistung wird mit einer Effizienz von 75 Prozent  übertragen, nur 25 Prozent der Energie gehen während der Übertragung verloren. Die maximale Distanz zwischen Energiequelle und -Empfänger liegt im Moment bei maximal 80 Zentimeter.

Die von Intel "Wireless Resonant Energy Link" (WREL) genannte Technik, also die Stromversorgung ohne Kabel, soll in spätestens vier Jahren, Justin Rattner auf dem IDF, für den Massenmarkt produziert werden können.

Wegbereiter: WiTricity
Die WREL-Technologie basieren auf bereits im vergangenen Jahr am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vorgestellten Forschungen. Am MIT sollen bei experimentellen Versuchen  inzwischen sogar teilweise Effizienzgrade von bis zu 90 Prozent erreicht worden sein. Die von den Forschern des MIT so genannte WiTricity-Technologie beruht auf dem Prinzip der magnetischen Resonanz. Über ein Magnetfeld wird dabei Strom von einem Frequenz-Generator auf einen Empfänger übertragen.

( )


Reaktionen auf diesen Artikel

Und der Rest der Energie?
Der strahlt dann durch die Gegend, sprich dem Raum und auf den Benutzer der vor dem Gerät sitzt. Dann kann man "richtig geladen" vom Büro nach Hause gehen!
  Querdenker - 2008-08-25
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