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Klage gegen Nintendo eingereicht

 

Die Wii-Steuerung macht dem japanischen Unternehmen Probleme: Die Firma Hillcrest sieht mit dem Gerät ihre Patente verletzt.

(Wien, 21.8.2008) Die Firma Hillcrest Labs aus Rockvilla hat Klage gegen den japanischen Videospiele-Hersteller Nintendo eingereicht. Das Unternehmen wirft Nintendo vor, mit seiner Wii-Steuerung Patente verletzt zu haben. Die Spielekonsole Wii hat sich vor allem aufgrund seiner neuartigen Steuerung, die mit Bewegungssensoren ausgerüstet ist, auf dem Konsolenmarkt behaupten können.

Hillcrest bietet ein interaktives Mediensystem an, bei dem die Geräte ebenfalls über Handbewegungen gesteuert werden. Die US-Firma hat sich für die Bedienung einige Patente geholt. Gegen vier davon soll Nintendo mit seiner Wii verstoßen haben. Hillcrest fordert Schadenersatz in unbekannter Höhe. Neben der Klage hat das Unternehmen auch bei der US-Handelsaufsicht International Trade Commission einen Antrag gestellt, um die Einfuhren der Wii-Konsole in den USA zu stoppen, schreibt das "Wall Street Journal". Nintendo hat sich zu der Klage noch nicht geäußert.

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Reaktionen auf diesen Artikel

Nicht die ersten Schmarotzer ...
Nicht die ersten Schmarotzer die mittels zweifelhafter Patente versuchen vom Wii-Erfolg zu profitieren. Bislang wurden bis auf eine, die aber nur den Gamecube-Controller betraf, alle diese Klagen abgeschmettert selbst nach dem zweifelhaften US-Patentrecht. Zudem dauert es ca. 2 Jahre bevor so einem Einfuhrstopp stattgegeben wird, selbst wenn die Klage berechtigt wäre.
  Trurl - 2008-08-21
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