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DVD-Piraterie weiter im Aufwind

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Das illegale Vervielfältigen von DVDs will kein Ende nehmen: Der Filmindustrie geht dabei viel Geld verloren.

(Dunstable/Hamburg, 10.7.2008) Illegales Kopieren von DVDs ist weiter im Steigen. Während im Vorjahr noch jeder vierte Nutzer Raubkopien von Filmen hergestellt hat, ist es mittlerweile jeder Dritte. Dies besagt eine aktuelle Studie von Futuresource Consulting, die in Großbritannien und den USA durchgeführt wurde. Befragt wurden 3.613 Konsumenten.

Neuerscheinungen sind am beliebtesten
Am häufigsten werden Raubkopien von Männern zwischen 18 und 24 Jahren angefertigt. In Großbritannien gibt es einen Trend hin zum Kopieren von TV-Sendungen auf DVD. Im letzten Jahr gaben 42 Prozent an Fernsehsendungen unerlaubt zu vervielfältigen. 2008 sind es bereits 61 Prozent. Vor allem ausgeliehene DVDs werden häufig kopiert, vorzugsweise Neuerscheinungen.

Digital und analog
Zur Vervielfältigung der DVDs werden analoge und digitale Techniken verwendet. So wird oftmals von einem DVD-Player auf einen Rekorder überspielt, aber auch PC-Software zum Brennen von DVDs kommen zum Einsatz.

Viel Schaden
Mit den Raubkopien gehen der Filmindustrie jede Menge Geld verloren. Auf die Frage, ob sie die Filme auch rechtmäßig erworben hätten, falls es keine Möglichkeit zum Kopieren gegeben hätte, sagten in Großbritannien 63 Prozent, sie würden einige oder sogar alle DVDs kaufen. In den USA gaben 77 Prozent an, die DVD zu kaufen. Neben unerlaubtem Kopieren der Streifen machen der Filmindustrie auch die illegalen Online-Tauschbörsen zu schaffen.

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