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Notebooks in ausgefallenem Look

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Design gewinnt auch bei portablen Rechnern immer mehr an Bedeutung. Was es Hübsches, Buntes, Schickes und Ausgefallenes gibt, lesen Sie hier.

(Wien, 19.8.2008) Ein Notebook muss heute mehr können als funktionell zu sein. Von hübschem Aussehen und bunte Farben lassen sich immer mehr Käufer blenden. Schließlich muss ein Laptop in Zeiten von frei verfügbaren WLAN-Hotspots und des mobilen Arbeitens auch was hermachen. Und auf dem Design-Zug springen immer mehr Hersteller auf. Zuletzt hat sich auch der PC-Hersteller Fujitsu Siemens zu Farbe bekannt. Was den Computer-Bauern bislang eingefallen ist, zeigen wir hier in einem kurzen Überblick.

Luxus pur
Die Grenze zwischen Design und Luxus zu ziehen, ist oft schwierig. Und so ist vieles das bezaubernd ist, oftmals auch mit einem kleinen Vermögen verbunden. Paradebeispiel dafür sind die Notebooks vom niederländischen Hersteller Ego. All die Geräte sehen auf dem ersten Blick aus wie eine Damenhandtasche. Vom Design her gibt es die verschiedensten Ausführungen: mit Diamanten besetzt, mit Feuerflammen verziert aber auch als Spiderman-Version. Die Notebooks sind ab rund 4.000 Euro erhältlich.

Ein PC-Flitzer
Von Asus fährt der VX3 im Lamborghini-Design vor - für alle Autoliebhaber, die sich das Modell in groß nicht leisten können, hat der taiwanesische PC-Hersteller ein Kleinformat herausgebracht. Die Notebook-Ausführung zeigt sich in den typischen Farben des Lamborghini: schwarz und gelb. Aber auch das Gehäuse ist an das Auto angepasst. Der VX3 besteht aus einer Aluminium-Magnesium Legierung und Lederapplikationen. Der Tastatur hat der Produzent einen Metallic-Touch verpasst und natürlich auch nicht auf das Lamborghini-Logo am Deckel vergessen. Ausgeliefert wird das Gerät mit einer handgenähten Ledertasche. Der Preis liegt bei ca. 2.500 Euro.

Aus Holz gemacht
Green IT, also umweltfreundliches und energieeffizientes PC-Arbeiten, ist mittlerweile in aller Munde. Meist geht es darum den Stromverbrauch der IT-Anlagen in Unternehmen zu reduzieren. Aber auch die Hersteller wollen offensichtlich einen Beitrag leisten und bauen Holznotebooks, die äußerlich auch wirklich was hermachen. Edelstücke gibt es von Singulum, eine in München ansässige Firma, die aus verschiedensten Materialien handgefertigte Notebooks anbietet. So werden Notebooks je nach Wunsch aus unterschiedlichen Holzsorten wie Kirschholz, Amboina aus Indonesien und Malaysien oder etwa Bubinga aus Zentralafrika gefertigt. Die Preise hängen von den individuellen Wünschen, der mobile Rechner haben muss, ab. - Für den Durchschnittsbürger wohl kaum bezahlbar.

Doch auch für die kleineren Geldbörsen gibt es mittlerweile Natur pur. So hat bereits der Hersteller Fujitsu gemeinsam mit dem japanischen Unternehmen Monacca, das auf Holzprodukte spezialisiert ist, ein "grünes" Notebook namens "WoodShell" gezeigt. Das Gerät ist aus Zedernholz und als Scharniere kommen Jute-Bänder anstatt Plastik zum Einsatz. Den Preis hat Fujitsu zwar noch nicht verraten, dürfte aber nicht annähernd in der Preisklasse der Singulum-Geräte liegen.

Auch Asus hat in die Öko-Box gegriffen. Von ihm kommt ein Gerät aus Bambus. Aus Bambus deshalb, da es wie die Pflanze strapazierfähig und flexibel, weit verbreitet ist und wieder schnell nachwächst. Wann das Gerät hierzulande angeboten wird und zu welchem Preis, ist derzeit nicht bekannt. Von Dell kommt Ende des Jahres ein Standrechner aus Bambus.

Farbenfroh
Wer es lieber farbenprächtiger mag, ist wohl bei Sony, bei dem es immer bunt zugeht, aber mittlerweile auch bei Dell gut aufgehoben. Auch HP versucht sich mit kunstvollen Gehäusen, wie das 14,1 Zoll große HP Pavilion dv2899eg zeigt. Es hat nicht umsonst den Beinamen "Artist Edition" bekommen. Auf der Rückseite findet sich eine Grafik aus Kreisen, Streifen und Sternen wieder. Die Farben sind eher dezent in Brauntönen gehalten, aufgeputzt mit Orange und Türkis - online gesehen ab 1.080 Euro. Weniger auffällig ist das Pavilion dv6700se. Das Notebook zeigt sich in Metallic-Rot mit Inprint-Design - sehr elegant. Der Preis liegt bei 999 Euro.

Aus dem Weltraum
Futuristische Designs finden sich meist bei Gamer-Notebooks, wie etwa dem Qosmio X300 von Toshiba. Das Gehäuse des 17-Zoll-Notebooks glänzt mit in sich gemusterter roter Farbenpracht, die sehr stark an Feuerflammen erinnern. Dell hat sich bei seinem Spiele-Rechner XPS M1710 wohl eher an einem Chamäleon orientiert. Das ebenfalls 17 Zoll große Gerät wechselt ständig die Farbe. Das Gerät ist ab 1.199 Euro erhältlich.

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