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EU-Justizkommissar schlägt vor: Europol soll Kinder und Jugendliche vor Gewalt verherrlichenden Computerspielen schützen.
(Wien, 14.6.2007) Die Europäische Union will gegen Gewaltvideos und –spiele vorgehen. EU-Justizkommissar Franco Frattini hat nun vorgeschlagen, die Polizeibehörde Europol soll den Handel mit Gewalt verherrlichenden Computerspielen überwachen.
Keine Schwarze Liste Eine Schwarze Liste verbotener oder indizierter Spiele werde es aber nicht geben. Nur Deutschland habe eine Liste vorgelegt, alle anderen Staaten haben darauf verzichtet. Die Ratsvorsitzende Brigitte Zypries wies darauf hin, dass fast alle Mitgliedsstaaten eine Altersregelung für Videospiele haben. Regeln im Strafrecht, zum Jugendschutz oder zu Verbot oder Zulassung sind aber recht unterschiedlich. Alle Länder wollen laut Zypries aber gegen diese Art von Gewalt- und Killerspielen vorgehen.
Europol soll Kinder schützen Auch der portugiesische Ressortchef Alberto Costa, der am 1. Juli den Vorsitz des Justizministerrates übernimmt, will weitere Schritte einleiten. Kinder und Jugendliche müssten geschützt werden. Frattini schlug vor, diese Aufgabe Europol zu übergeben.
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