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Die Computersimulation zeigt die italienische Hauptstadt im Jahre 320 n. Chr. Das Projekt soll bei historischen Studien eingesetzt werden.
(Wien, 13.6.2007) Bernhard Frischer von der Virginia Universität hat Rom im Jahre 320 n. Chr. nachgebaut. Damals lebten rund eine Million Menschen in der Stadt. In seinem Projekt "Rome Reborn" hat Fischer etwa 7.000 Gebäude aus der damaligen Zeit restauriert und virtuell zugänglich gemacht. Die Bauzeit betrug rund zehn Jahre. Fischer selbst spricht von der weltweit größten Computersimulation.
3D-Kino in Planung Touristen in der italienischen Hauptstadt können mittels GPS-basierten Systemen in das alte Rom eintauchen. Außerdem ist ein 3D-Kino in der Nähe des Kolosseums geplant, das Besucher mit Daten aus dem "Rome-Reborn"-Projekt versorgt.
30 Gebäude mit Innenausstattung Die Computersimulation beruht auf alten Karten und Gebäudekatalogen, die genaue Angaben zu Apartments, Privathäusern, Gastschenken und Bäckereien beinhalten. Zusätzlich wurden die Daten der "Plastico di Roma Antica", einem 16 x 17 Meter großen Stadtmodell, das zwischen 1936 und 1974 in Paris gebaut wurde, herangezogen. Ein Expertenteam konnte mit Hilfe von Laserscans und dem Rat von Archäologen die ganze Stadt innerhalb der 21 Kilometer langen Stadtmauer nachbilden. 30 Gebäude wurden sogar mit Innenansicht rekonstruiert, wie etwa die Basilica von Maxentius oder das Kolosseum.
Anwendungsgebiete "Wir können die Leute mit hinunternehmen unter das Kolosseum und ihnen zeigen, wie die Aufzüge funktionierten, die die Tiere aus den unten gelegenen Ställen für die Tierhetzen in die Arena brachten", erklärt Frischer die Details seines Projekts. Mithilfe der Simulation können etwa Menschen die Gebäude inspizieren und praktische Studien durchführen.
Preis "Rome Reborn" kostet etwa 1,5 Millionen Euro.
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