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Im Rahmen der Linuxwochen wurde in der Wiener Urania unter dem Namen "XO" der "100-Dollar-Laptop" vorgestellt. Im Herbst soll die Auslieferung der Rechner beginnen.
(Wien, 4.6.2007) Mit der Präsentation des 100-Dollar-Laptops erreichten die diesjährigen Linuxwochen, Österreichs größte Veranstaltungsreihe zu den Themen Open Source und Freie Software in Wien, ihren Höhepunkt.
Mehr als Spielzeug In der Wiener Urania wurde unter dem Namen "XO" der "100-Dollar-Laptop" dem Publikum vorgestellt. Das Gerät ist gerade mal 30 Zentimeter groß und hat ein auf beide Seiten ein umklappbares Display. Programme für Lesen, Schreiben und Musizieren sind vorinstalliert.
Learing-by-playing Mit "Etoys", einer Software, durch die Kinder selbst ihre Spiele programmieren, wird Verständnis für Mathematik und Physik, für Computersprache und logische Zusammenhänge durch "Learning-by-doing", oder eigentlich durch " Learing-by-playing " vertieft.
Stromversorgung Größte Herausforderung bei diesem Projekt ist die mangelnde Stromversorgung der Rechner. Die ursprüngliche Idee einer Kurbel wurde fallen gelassen, andere kreative Lösungen sind noch in Arbeit. Jedenfalls möglich wird der Betrieb mit einer kleinen Solarzelle sein, die schon bei normalem Sonnenschein ausreichend Energie liefern würde.
Autonomes Netzwerk Kernstück des Projekts ist das autonome Netzwerk, das die Computer selber herstellen. Über Mesh-Repeater wird das Signal drahtlos von einem Laptop zum nächsten weitergegeben - auch im Ruhezustand. Befinden sich die Rechner in einem Abstand von bis zu 1,4 Kilometern, treten sie automatisch miteinander in Verbindung - Telefongespräche, gemeinsame Spiele und Videokonferenzen könnten so fernab jeder Technologie anderer Anbieter stattfinden.
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