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Ein gestohlenes Notebook eines Boeing-Mitarbeiter hat die Diskussion rund um den Datenschutz wieder aufleben lassen.
(Wien, 18.12.2006) Ein gestohlenes Notebook eines Boeing-Mitarbeiters mit Datensätzen von 382.000 ehemaligen und aktiven Mitarbeitern sorgt in den USA erneut für Aufsehen. Der Computer enthielt Informationen wie Sozialversicherungsnummer, Adresse, Telefonnummer und Einkommen der betroffenen Mitarbeiter.
Vorfälle auf Website gelistet Der Diebstahl hat auch andere Unternehmen veranlasst an die Öffentlichkeit zu treten. Seit Februar 2005 sind somit offiziell mehr als 100 Millionen Datensätze durch Server-Hacks und Notebook-Diebstählen in den USA verschwunden. Die Non-profit-Organisation Privacy Rights Clearinghouse hat die Vorfälle auf einer eigenen Webseite zu diesem Thema aufgelistet.
Wachsendes Problem Der Diebstahl und der damit einhergehende Verlust von Datensätze stellt ein wachsendes Problem dar. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Software-Lösungen, mit denen die Gefahr des Datenklaus im Falle eines Diebstahles durch Verschlüsselung gemindert werden kann. Zudem gilt eine Mitarbeiterschulung als vorteilhaft, um die Angestellten verstärkt auf die Problematik hinzuweisen.
(jb)
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