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Der JackPC von Chip PC passt mit seinen Abmessungen in eine Netzwerkdose.
(Essen, 09.11.2005) Obwohl eine Unterputzdose nur wenig Platz bietet, haben es Konstrukteure von Chip PC geschafft, einen vollständigen Computer (den JackPC) zu entwickeln, der unter Windows CE läuft, und in eine Netzwerkdose passt. Es handelt sich dabei um einen Thin Client, der völlig in der Wand verschwindet.
Lüfterloser Mini-PC Einsatzgebiete sind beispielsweise OP-Räume. Bisher mussten PCs dort völlig abgekapselt werden, um nicht durch die Lüftung Strom aufzuwirbeln. Der JackPC entwickelt kaum Wärme, kommt daher ohne Lüfter aus und wäre eine praktikable Alternative. Die Stromversorgung läuft entweder über das Ethernet oder über ein externes Netzteil.
Alle Anschlüsse vorhanden Auf der Vorderseite des JackPCs finden sich vier USB-Ports, zwei Stecker für Audio-In und -Out. Es können also ein Maus, eine Tastatur und auch weitere externe Geräte angeschlossen werden. Im Inneren befindet sich ein AMD-Risc-CPU. Die Rechenleistung des schwächsten JackPCs kann mit einem x86-Client mit 800 Megahertz verglichen werden. 64 MB DDR und vier MB Video-RAM interner Datenspeicher sind vorhanden. Das Betriebssystem Windows CE.NET 5.2 ist in einem Disk-on-Chip untergebracht. Die drei unterschiedlichen Varianten kosten ungefähr zwischen 299 und 499 Euro und sind beispielsweise beim Chip PC-Distributor Centia erhältlich.
(st)
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