Gates: Microsoft ist cool, Apple auch

Bill Gates findet auch Apple cool und möchte das "konsumentenfeindliche" Blu-Ray-DVD-Format nicht unterstützen.

(Princeton, 24.10.2005) Bill Gates sprach vergangene Woche in einem Interview mit The Daily Princetonian über Open-Source-Software, den Konkurrenzkampf von Blu-Ray- und HD- DVD-Technologien und das Image von Microsoft.

Blu-Ray ist konsumentenfeindlich
Bei der Debatte um die nächste Generation von DVD-Technologien unterstützen die meisten Unternehmen Blu-Ray, weil sie es für das technologisch überlegenere Format halten. Microsoft unterstützt dennoch HD-DVD: "Wir haben kein Problem mit dem physischen Format, sondern mit dem konsumentenfeindlichen Kopierschutz von Blu." Gates kritisierte, dass die Filmstudios zuviel Schutz bekämen, wofür letztendlich die Konsumenten aufkommen müssten. Blu-Ray-DVDs würden außerdem nicht gut auf PCs laufen, was eine Einschränkung hinsichtlich der Flexibilität in der Verwendung von Filmen und Software wäre. Gates betonte aber, dass er es gut fände, wenn die Blu-Ray-Gruppe den Kopierschutz verbessern würde.

Ende physischer Formate vorausgesagt
Gates sagte darüber hinaus das Ende der physischen Formate voraus: "Das ist das letzte physische Format, das es jemals geben wird. Alle Daten werden in Zukunft direkt oder auf Festplatte gespielt werden." Er betonte auch noch, dass damit noch unklar wäre, welchen Stellenwert das neue DVD-Format überhaupt noch haben werde.

"Es ist Platz für viele coole Unternehmen!"
Ob Microsoft auch bei Jüngeren "cool" sei? Gates: "Die Software, die Microsoft macht, ist cool. Was Apple macht, ist cool." Darüberhinaus sei Platz für alle. Der Wettbewerb zwischen den Konkurrenten führe ohnehin zu noch großartigeren Produkten, so Gates.

Freie Software
Gates sieht sich durch Open-Source-Software nicht bedroht. Im Gegenteil: "Wir ermutigen jeden, etwas in unserem Umfeld zu entwickeln." Er betonte, dass freie Software nichts Neues sei, dass es auch schon früher zum Beispiel Browser oder Mailprogramme gegeben hätte. Im Laufe der Zeit wären aber kommerzielle Programme mehr unterstützt worden. Das Microsoft-Erfolgs-Konzept? "Viel Leistung, wenig Geld". Unternehmen könnten dadurch durch geringe Ausgaben die Produktivität ihrer Mitarbeiter erheblich steigern.


(st)


Reaktionen auf diesen Artikel

??? - (1)
Wenn die Übersetzung seines Gefasels keine Fehlleistung ist und er wirklich so viel Müll quatscht, glaube ich, daß er noch immer kifft . . . ;-)

andy.neremis.com

  Andy - 2005-10-28
  Antworten >>

Das stimmt !
Nun da muss ich dir Recht geben. Aus dem Munde von dem grossen Visionär Bill Gates ist auch gekommen, das ei PC niemals mehr als 640 Kb (KB nicht MB !!!) brauchen wird oder das Windows keine Zukunft hat. Die Kunden sollten anstelle auf Windows auf das von Micorsoft und IBM entwickelte Betriebssystem OS/2 umsteigen. Erst der grosse und unerwartete Erfolg von Windows 3.0 (davor war Windows ein Ladenhütter) hat den grossen Visionär dazu bewogen seine Partnerschaft zu IBM aufzukündigen und auf die Windows-Familie zu setzten.
  Azona - 2005-10-29




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