Was Arbeitnehmer wirklich am Arbeitsplatz brauchen


Studien zeigen, auf was Arbeitnehmer in der modernen Welt besonderen Wert legen: Flexible Arbeitszeiten und die Freiheit, mit den eigenen Geräten zu arbeiten.

 

(27.08.2012, 16:15) 1943 hat der Psychologe Abraham Maslow die Bedürfnispyramide vorgestellt, die zeigt, was Menschen in erster Linie motiviert und welche Bedürfnisse befriedigt sein müssen, bevor dieser sich selbst verwirklichen kann. Nun wäre eine solche Bedürfnisauflistung auch für das Büro oft bitter nötig.

 

Maslow erklärt in seinem Modell, dass Menschen einige Grundbedürfnisse befriedigen müssen, bis sie dazu übergehen, höher stehende Bedürfnisse zu stillen. Die klassische Auflistung der Bedürfnisse gilt heutzutage als überholt. Dennoch aber sollen Arbeitgeber die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter nicht zu kurz kommen lassen - immerhin geht es um ihren eigenen Profit.

 

Was sind also die Bedürfnisse des modernen Angestellten? Neben einem angemessenen Entgelt und einem Arbeitsumfeld, das funktioniert, sind sich moderne Organisationen über die Wichtigkeit, den Mitarbeitern kreativen Spielraum zu lassen, bewusst. Innovation führt zu produktivem Arbeiten und diese wird nicht realisiert, indem man dem Einzelnen lediglich einen Schein-Spielraum gibt, sondern erfordert echte Entscheidungsfreiheit.

 

Menschen wollen im zunehmenden Maße entscheiden wann, wo und wie sie arbeiten und wollen vor allem auch die Freiheit haben, ihre eigenen Geräte bei der Arbeit nutzen zu dürfen. Der „Bring Your Own Device“ Trend nimmt also zu. Damit ist nicht nur der Zugang zu dem persönlichen E-Mail-Account gemeint, sondern der vollständige Einsatz der eigenen Geräte, wo auch immer die Mitarbeiter sich gerade befinden.

 

Die Technologie hat die heutige Gesellschaft umfassend verändert. Nach einer kürzlich vorgenommenen Cisco Studie, ist die Freiheit, die eigenen Geräte am Arbeitsplatz einsetzen zu können für 40 Prozent von 600 befragten IT-Profis bedeutend.  Eine andere Studie von Cisco zeigte, dass von 2.800 College-Studenten in 14 Ländern die Hälfte das Internet als integrierten Bestandteil ihres Lebens sehen und bei einer Entscheidung zwischen einem Internetanschluss und einem Auto die Internetverbindung wählen würden.

 

Interessant ist vor allem, dass der Wunsch nach Freiheit und Flexibilität gar soweit geht, dass Studenten und junge Arbeitskräfte lieber einen weniger gut bezahlten Job mit mehr Freiheiten in Kauf nehmen als in einem Job zu verweilen, der ihnen zu starr erscheint, obwohl besser bezahlt.  Daher scheint es an der Zeit zu sein, dass Unternehmen Lösungen finden, die es ihren Mitarbeitern erlauben, Verantwortung zu übernehmen und möglichst frei zu arbeiten.

 

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Quelle: techfortune.com

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