Sony verkauft New Yorker Hauptquartier

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Sony trennt sich von seinem New Yorker Firmensitz, berichtet bloomberg.com. Durch den Verkauf macht das Unternehmen dringend benötigte Geldmittel flüssig und spart Kosten ein.

 

(18.01.2012, 15:30) Nach Nokia, welches sein finnisches Hauptquartier im Dezember zu Geld machte, knabbert jetzt auch Sony am Kernbesitz und verkauft seinen Sitz in New York. Anders als bei Sony handelt es sich aber hier nicht um den Hauptsitz des Unternehmens.

Für rund eine Milliarde US-Dollar wird das 37-stöckige Gebäude in den Besitz einer Gruppe von Investoren übergehen, der auch der Sears Tower gehört.

Dieser Verkauf sollte dem angeschlagenen japanischen IT-Unternehmen Netto 770 Millionen US-Dollar Cash einbringen, abzüglich Steuern, Gebühren und Schulden. Die nächsten drei Jahre wird Sony den Besitz noch leasen, Sony Music Entertainment zum Beispiel wird seine Büros in diesem Gebäude für den Zeitraum der nächsten Jahre noch behalten.

2002 hatte Sony das Gebäude an der Madison Avenue für rund 236 Millionen US-Dollar vom Mobilfunk-Unternehmen AT&T erstanden. Sony verkauft Besitz und kürzt Jobs, um die Verluste durch sinkende Nachfrage für TV-Geräte und die Konkurrenz durch Samsung und andere Hersteller auszugleichen.

Im vergangenen Jahr meldete Sony Rekordverluste. Besonders die LCD-TV-Sparte hatte unter sinkender Nachfrage gelitten, auch die Spiele-Sparte musste Umsatzeinbrüche hinnehmen.

Sony ist der größte japanische Exporteur von Unterhaltungselektronik, doch derzeit wird das Unternehmen von wirtschaftlicher Unsicherheit gebeutelt. Hinzu kommt der starke Yen und die starke Konkurrenz durch Apple und Samsung.

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Quelle: Bloomberg

 

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