Quartalszahlen: Intel bekommt den schwachen PC-Markt deutlich zu spüren

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Die PC-Flaute hält weiterhin an. Chiphersteller Intels aktueller Quartalsbericht zeigt recht deutlich, wie schlecht es um den PC-Markt bestellt ist.

 

(19.01.2012, 11:45) Die ohnehin schon sehr niedrigen Erwartungen der Analysten für das vierte Quartal 2012 hat Intel zwar übertreffen können, aber im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis immer noch deutlich niedriger ausgefallen.

45 US-Cent pro Aktie hatten die Analysten laut Reuters für den Quartalsabschluss erwartet, Intel erzielte dann doch einen Nettogewinn von 2,47 Milliarden Dollar oder 48 US-Cent je Aktie. Im Jahr zuvor waren es allerdings noch 3,36 Milliarden Dollar und entsprechende 64 US-Cent je Aktie.

Insgesamt vermerkt Intel für das Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 53,3 Milliarden US-Dollar sowie einen Nettogewinn von 11 Milliarden US-Dollar, was einem Wert von 2,13 US-Dollar je Aktie entspricht.

Die Umsätze der PC Client Group verringerten sich um drei Prozent auf 34,3 Milliarden US-Dollar, jedoch die Data Center Group konnte ihre Umsätze um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr auf immerhin 10,7 Milliarden US-Dollar erhöhen. Andere Intel-Sparten verzeichneten zusammen einen Rückgang von 13 Prozent.

Auch die Aussichten auf das kommende Jahr sind wenig berauschend. Für 2013 werden Einnahmenzuwächse im einstelligen Prozentbereich erwartet. Zusätzlich hat Intel 13 Milliarden US-Dollar für den Bau neuer Gebäude und den Kauf neuer Ausrüstung veranschlagt. Das sind zwei Milliarden US-Dollar mehr für die Infrastruktur als noch 2012.

Den Analysten scheint das Quartalsergebnis kaum überraschend, die hohen Investitionsangaben für das kommende Jahr bewerten sie hingegen als bedenklich und ungewöhnlich hoch. Auch die Anleger scheinen beunruhigt; vor New Yorker Börsenbeginn fiel der Intel-Kurs um über fünf Prozent.

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Quelle: CNet

 

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