Für neuen CEO von Samsung steht Ausbau der Softwarekompetenz im Vordergrund

In seiner heutigen Antrittsrede erklärte der neue Samsung-CEO Kwohn Oh-hyun vor allem die Verbesserungen im Bereich Software und User Interface im Vordergrund. Der Hersteller befürchtet vor allem, dass Google künftig für Android Lizenzgebühren verlangen könnte.

 

(18.6.2012; 14:00) Für Samsung läuft im Moment alles wie am Schnürchen, denn nicht nur, dass es im letzten Quartal die Vormachtstellung von Nokia am Handy-Markt beendet hat und somit seitdem als Marktführer in diesem Bereich gilt, so kann Samsung auch in der Tablet- und vor allem in der Smartphone-Sparte große Erfolge für sich verbuchen.

Das Unternehmen gab erst kürzlich einen Führungswechsel auf oberster Ebene bekannt. Der langjährige CEO von Samsung Choi Gee-sung übernahm vor kurzem die Verantwortung der Konzernstrategie der gesamten Samsung-Gruppe. Kwohn Oh-hyun, neuer CEO bei Samsung, war in den letzten Jahren vor allem für den Chip-Markt zuständig und baute den Marktanteil auf über 50 Prozent aus.

Der neue Kwohn Oh-hyan startet auch motiviert in seine neue Aufgabe und kündigte heute bei seiner Antrittsrede an, dass das Unternehmen in den nächsten Monaten sich vor allem in Sachen Softwarekompetenz ordentlich zulegen muss, um seine Führungsposition halten zu können. Verbesserungspotenzial sieht er vor allem im Bereich Software, auch wenn man hier in den vergangenen Monaten ordentlich nachbessern konnte, dass vor allem damit bestätigt wird, dass man Apple als größten Smartphone-Anbieter überholen konnte. Auch das Design ist dem neuen Samsung CEO ein großes Anliegen.

Mit dem eigenen Betriebssystem Bada ist man letztendlich gescheitert, weswegen man damals entschied auf das Google-Betriebssystem umzusteigen und der Erfolg zeigt, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Dennoch gilt für Kwohn Oh-hyun als oberste Priorität sich in den kommenden Monaten auf Software und User Interface zu fokussieren. Was aber hier genau geplant ist, wurde von Kwohn Oh-hyun nicht genauer ausgeführt.

Das Unternehmen fürchtet, dass Google sein Betriebssystem künftig nur mehr gegen Lizenzen anbieten könnte, weswegen man dabei ist die eigenen Entwicklungen voran zu bringen.

Man kann davon ausgehen, dass man sich nicht nur auf Android konzentrieren wird, denn auch Tizen spielt bei Samsung eine große Rolle. Immerhin soll bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres ein Smartphone mit dem Linux-Betriebssystem auf den Markt kommen.

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