Foxconn expandiert nach Indonesien

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Der Auftragshersteller für Unternehmen wie Apple, Nintendo und Sony plant ein weiteres Werk und will vom indonesischen Wirtschaftswachstum profitieren.

 

(12.7.2012, 14:15) Wie die dortige Regierung jetzt bestätigt will Foxconn eine Fertigungsanlage in Indonesien eröffnen. Der taiwanesische Hersteller beschäftigt derzeit weltweit an die 1,3 Millionen Mitarbeiter und hat bereits Fertigungsanlagen in China und Brasilien. Dieses neue Werk könnte Arbeitsplätze für rund eine Million Arbeitskräfte schaffen.

Laut Berichten sollen rund eine Milliarde Dollar in das Projekt fließen. Foxconn soll sich im Moment noch in Verhandlungen mit dem indonesischen Industrieministerium befinden. Das Unternehmen erklärte aber schon jetzt, Indonesien gegenüber Malaysia und Vietnam aufgrund des hohen Wirtschaftswachstums den Vorzug gegeben zu haben.

Derzeit werden Marktstudien durchgeführt, die noch etwa ein Jahr in Anspruch nehmen sollen. Foxconn will laut Berichten zwei Fertigungsanlagen errichten. Als potentiell bester Standort ist die dicht besiedelte Insel Java im Gespräch.

Foxconn hofft, qualitativ hochwertige Produkte zu günstigeren Preisen anbieten zu können. Gerüchte besagen, dass der Konzern nach Alternativen für das stetig teurer werdende Umfeld am chinesischen Markt sucht.

Zuletzt machte das Unternehmen immer wieder Negativschlagzeilen aufgrund von Missständen bei den Arbeitsbedingungen seiner Angestellten. Unter anderem versuchte man der Kritik mit deutlichen Lohnerhöhungen entgegenzuwirken, nachdem es zu mehreren Suiziden unter den Mitarbeitern gekommen war.

Auch Apple kam in dem Zusammenhang in Kritik. Auch eine Qualitätsinitiative seitens des iPhone-Herstellers konnte das Image bisher nicht bessern. Das Durchschnittsgehalt in der betroffenen Region liegt übrigens bei etwa 100 US-Dollar pro Monat.

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