Apple spottet über Microsoft: „Nichts, was Microsoft macht, setzt uns unter Druck“

Apple-CEO Tim Cook spottet über Microsoft und die Innovationsfähigkeit des Konkurrenzunternehmens.

 

(19.02.2012, 14:30) Apple-Chef Tim Cooks macht sich öffentlich über Microsoft lustig und stellte in einem Gespräch mit dem Wall Street Journal fest, dass „Nichts, was Microsoft unternimmt, Apple unter Druck setzen kann“. Apple setzt sich vielmehr selbst unter Druck, die besten Produkte zu schaffen, so der CEO.

Apple versucht nun auch die Beliebtheit des iPhones und des iPads auf den Mac zu übertragen, wobei alle gern genutzten Funktionen der Geräte, soweit es möglich ist, auf den Mac übertragen werden sollen. Mit dem Verkauf von Macs erreichte Apple im letzten Quartal 2011 nur lediglich 5,4 Prozent des globalen PC-Marktes. Mit dem iPad hingegen konnte sich Apple, was die Verkaufszahlen angeht, hingegen den ersten Rang am Tabletmarkt sichern. Im Smartphonebereich liegen Apple und Samsung an der Spitze und liefern sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz.

Tim Cook schließt zudem nicht aus, dass Apple iPhones und Macs mit den gleichen Prozessoren laufen könnten. Auch eine Portierung von Mac OS auf ARM-Prozessoren wäre vorstellbar. 2005 etwa hatte das Unternehmen Mac OS von PowerPC-Prozessoren auf Intels x86-Prozessoren übertragen. Es ist also durchaus möglich, dass auf eine neue Prozessorarchitektur gesetzt wird. In Frage könnte dabei vor allem die 64-Bit-Version des ARM V8-A-Prozessors kommen, wenn Macs in Zufunkt mehr als 4 GB Speicher bieten sollen. Laut ARM werden diese Prozessoren aber frühestens erst 2014 zur Verfügung stehen.

Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG
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