Kurztest der Lauf App runtastic am Samsung Galaxy S3

Die wohl beste Lauf App runtastic macht am Galaxy S III noch mehr Spaß als auf allen anderen Smartphones. Auch im grellsten Sonnenlicht ist noch alles bestens lesbar.


(28.05.2012, 21:45) Die Hagenberger Software Schmiede runtastic hat ihre gleichnamige Lauf App gegen Ende des Vorjahres auch für Android nochmals gründlich überarbeitet. Ich war gespannt, wie sie auf dem neuen Superphone von Samsung, dem Galaxy S3 performt.

Deshalb habe ich sie einem echten Stresstest unterzogen: Laufen in hellstem Sonnenlicht. Nach einer Stunde hat sie gerade mal 1% des Akkus verbraucht, obwohl ich das Display häufig eingeschaltet habe. Allerdings nutze ich nun die Energiesparfunktionen mit allen Optionen, also Energie sparen bei der CPU, beim Bildschirm, bei der Hintergrundfarbe und durch Abschaltung des haptischen Feedbacks. Dennoch -  obwohl ich um die Mittagszeit bei klarstem Himmel unterwegs war und mein Schatten höchstens 20 cm lang war – ist das Display hervorragend lesbar.

Ein Feature des S3 macht runtastic noch besser nutzbar: Die Bildschirmsperre lässt sich nämlich komplett ausschalten. Daher bringt kurzes Antippen des Ein-/Ausschalters oder des Home Buttons direkt den zuletzt genutzten Screen von runtastic. Damit spart man sich das Wischen über den Sperrschirm.

Das Display des S3 nimmt kaum Spuren des Fingerfettes auf und bleibt daher auch im hellsten Sonnenlicht noch mühelos und gut lesbar. Allerdings – dick aufgetragene Sonnencreme hinterlässt nun doch Spuren, die die Lesbarkeit einschränken.
Wie ich schon im ersten Testbericht der neuen Version von runtastic festgestellt habe, lässt sie nun weder von den Funktionen noch von den angezeigten Informationen einen Wunsch offen. Ich stelle sie mir so ein, dass ich neben der standardmäßig gezeigten Gesamtzeit und  Distanz noch aktuelle Pace, durchschnittliche Pace, Höhe und gelaufene Höhenmeter sehe. Aber es gibt noch eine ganze Reihe anderer Optionen, wie etwa Puls, Kalorien oder Geschwindigkeit, die man zur Anzeige wählen kann.

Der Screen mit der Übersicht (links) ist bestens in allen Details erkennbar. Die Karte (Mitte) braucht schon etwas genaueres Hinschauen, das Satellitenbild ist im grellen Sonnenlicht aber einfach zu dunkel, zumal wenn man eine Sonnenbrille aufhat. Nach dem Lauf wird wie unten sichtbar über alle Details sehr ausreichend informiert.

Die Sprachausgabe (kostenpflichtige Pro Version) funktioniert perfekt und man kann sich alles Wissenswerte ansagen lassen.

Eine Option würde ich mir aber noch wünschen. Die aktuelle Pace wird bei abgeschaltetem Display nicht mehr laufend berechnet. Schaltet man das Display wieder ein, so braucht runtastic ein Weilchen um einen korrekten Wert anzuzeigen. Hier wäre eine Option sehr nützlich, mit der man die kontinuierliche Berechnung aktivieren kann, so dass sie beim Einschalten sofort richtig ist. Die Berechnung wird wohl zur Akkuersparnis ausgeschaltet, aber bei einem Smartphone wie dem Galaxy S3 ist das nicht mehr nötig.

Jedenfalls – runtastic ist auf dem Galaxy S III für jeden Läufer, Radler oder Wanderer fast ein Muss.

Herunterladen kann man die App um 4,79 Euro aus dem Market. Die Lite Version ist kostenlos, es fehlt aber die Sprachausgabe, das direkte Umschalten zur Kamera sowie die Möglichkeit der Verwendung eines Bluetooth-Pulsgurtes.

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