iPad: All-you-can-read Magazin Abo

Next Issue Media, ein gemeinsames Projekt, unterstützt von fünf Hauptverlegern in den USA- Conde Nast, Hearst, Meredith, News Corp. und Time Inc. bringt eine „All-you-can-read“-Magazin-Abonnement-App für das iPad an den Start.

 

(10.07.2012, 17:20) Für eine monatliche Gebühr von 10 Dollar (Basic) oder 15 Dollar (Premium) können Nutzer in die digitalen Versionen von 39 Magazinen der genannten Verleger inklusive älterer Hefte einsteigen. Die Basic-Version ermöglicht den Usern den Zugang zu Monatszeitschriften oder Zweiwochenmagazinen, wie Esquire, InStyle, Vanity Fair, Vogue und Wired.

Die Version um 15 Dollar inkludiert zusätzlich zu den Magazinen noch eine kleine Liste von Wochenmagazinen, darunter People, Sports Illustrated, The New Yorker und Time. Die Nutzer können auch einzelne Abos erwerben, ebenso wie Einzelexemplare.

Next Issue wurde das erste Mal von Android angeboten, gezielt für die auf Android Tablets laufende Version 3.0 Honeycomb im April. Next Issue CEO Morgan Guenther lehnte es ab, sich zu den Umsatzzahlen zu äußern, sagte aber, dass 15.000 Leute die App nutzen würden.

Laut einer PWC-Studie lesen 58 Prozent der Print-Leser das entsprechende Medium auf ihrem  iPad „oft bis sehr oft“. Zwei Drittel der Befragten nutzen iPad und Co. häufiger für den Medienkonsum als für soziale Netzwerke.

Es zeigt sich aber auch, dass die Leser für Onlinemedien wenig bis gar nichts zahlen wollen. So lesen 57 Prozent Online-News gratis und nur jeder Zehnte zahlt für Einzelabrufe einer Ausgabe oder hat ein Abo für eine in digitaler Form erscheinende Zeitung.

In den USA ist der Geiz der Leser noch ausgeprägter. Eine im März 2012 publizierte Studie des Marktforschungsinstituts reiht kostenpflichtige Nachrichten-Anwendungen er an siebter Stelle der beliebtesten App-Kategorien.

Das Bureau of Labor Statistics´s 2010 Consumer Expenditure Survey (CE) gibt an, dass der durchschnittliche amerikanische Haushalt 100 Dollar pro Jahr für Lesestoff ausgibt, eine Kategorie, die Bücher, Zeitungen und Magazine inkludiert. Neben denen, die ein Abonnement für The Economist beziehen, der nicht im Next Issues Package enthalten ist, gibt es kaum jemanden, der mehr als 120 Dollar pro Jahr für Magazine ausgibt. Und Next Issue Abonnenten bekommen nur einen Zugang zu digitalen Versionen, nicht zu den Printausgaben.  

Guenther zeigt sich unbeeindruckt: “I think we can increase average spend three, four, five times. I really think people will read more [with our plans], too.”

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