Google nimmt das Problem mit den Android-Updates in Angriff

Die Zeit zwischen Veröffentlichung einer neuen Android-Version und bis sie dann tatsächlich auf den Geräten zur Installation zur Verfügung steht, dauert eindeutig zu lange. Mit bis zu 10 Monaten Verspätung müssen User auf die neueste Version warten, zumindest noch.

 

(29.6.2012; 15:00) Mit der Präsentation von Android Jelly Bean, Google Nexus 7 und Nexus Q auf der Google I/O am Mittwoch Abend ging beinahe eine weitere Ankündigung beinahe unter und besonders dieser sollte doch vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn Google startet einen erneuten Versuch der Update-Problematik Herr zu werden.

Google zählt zu einem der Unternehmen welche regelmäßig und in ziemlich kurzen Abständen Updates für ihre Produkte ausschicken, doch besonders bei Android dauert es dann bis diese dann schlussendlich auf den Geräten eintreffen.

Der Quellcode für Ice Cream Sandwich ist nun seit mehreren Monaten verfügbar und einige Geräte haben bereits das Software-Update, bei anderen dauert es noch und bei manchen sieht der Hersteller wie Motorola nicht unbedingt eine Notwendigkeit.

Doch Google ist bemüht dieses Problem anzugehen und präsentierte auf der Google I/O das Platform Development Kit (PDK). Damit sollen laut dem Unternehmen die Hersteller schon vorab die neue Version an die Hardware ihrer Geräte anpassen können, ehe Google diese offiziell präsentiert.

Der für die Adaptierung nötige Quellcode wird auf der Plattform den Partnern zur Verfügung gestellt. Ob es dabei exklusive Partnerschaften geben wird, wurde offen gelassen.

Nun ja, im Schnitt kommen die Updates mit neun bis zehn Monaten Verspätung. Laut Motorola liegt die größte Herausforderung darin, die Chips und andere Hardware-Komponenten an die neue Version anzupassen. Das bedeutet aber, dass die Hersteller auch weiterhin vor dieser Aufgabe stehen. Auch wenn sie den Quellcode bereits zwei Monate vorher bekommen. Dann verringert sich die Verzögerung halt genau um diese Zeit.

Es bleibt also abzuwarten ob das die richtige Strategie ist, eine neue Version schneller auf die Geräte zu bringen.

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